Knöbl übernimmt die Rote Laterne. Schlusslicht Tadten verpflichtet den baldigen Ex-BFV-Geschäftsführer als Trainer. Er soll das Unmögliche schaffen.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 30. November 2016 (02:39)
Martin Plattensteiner
Wie oft wird er jubeln? Simon Knöbl ist wieder als Trainer aktiv.

Die internen BFV-Turbulenzen sollen bald Vergangenheit sein. Noch-Geschäftsführer Simon Knöbl, der mit Ende des Jahres abtritt, bleibt dem burgenländischen Fußballsport erhalten und heuert beim UFC Tadten als Trainer an.

Mit dem Klub hat er ein gesundes Naheverhältnis, seine Mutter ist eine gebürtige Tadtenerin, im Vorstand hat Knöbl einige gute Freunde.

Konkurrenzfähiges Team aufbauen

Mit lediglich drei Punkten ist die Übernahme mehr als ein Himmelfahrtskommando. Gilt es doch, eine konkurrenzfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen. „Wir sind hart am Arbeiten“, meint Obmann Werner Zwickl. Sturmtank Pavol Bures, von zahlreichen Vereinen gejagt, bleibt in Tadten. „Er hat die Knöbl-Verpflichtung sofort als richtiges Zeichen kommentiert“, so der Klub-Chef. Knöbl selber ist sich bewusst, dass der Klassenerhalt ein schwieriges Unterfangen ist.

Der Neo-Trainer gibt sich kämpferisch

„Wichtig ist, das erste Spiel zu gewinnen. Und dann das nächste“, gibt sich der Neo-Coach kämpferisch. Dass man mit nur drei Winterpunkten trotzdem die Klasse erhalten kann, hat vor einem Jahr der SV Gols bewiesen. Knöbl will auch seine guten Kontakte am Spielermarkt nutzen.

Zwei oder drei „Gestandene“ müssen wohl verpflichtet werden, um der Truppe Halt zu geben. „Zuletzt hatten sie einen negativen Lauf, der kann auch ins Positive gekehrt werden“, meint Knöbl optimistisch.