Schweres Los für Lisa Fuhrmann bei EM-Debüt. Lisa Fuhrmann sammelte in Deutschland Erfahrungen auf internationaler Bühne.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 24. Juli 2021 (01:23)
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Standortbestimmung. Für Lisa Fuhrmann reichte es in Maintal noch nicht zum ganz großen Wurf.
zVg, zVg

In Maintal belegte Lisa Fuhrmann bei ihrem ersten Antritt bei Europameisterschaften in der Allgemeinen Klasse den neunten Platz. Als jüngste Athletin war sie in die Wettkämpfe in der Kategorie Fighting -63 kg gegangen, nach zwei Kämpfen war ihre Reise dort schon wieder zu Ende. Gegen die Russin Alina Sudarikova lag sie nach einer guten Anfangsphase zwischenzeitlich sogar komfortabel in Führung, kurz vor Schluss musste sie sich ihrer Konkurrentin aber doch noch mit Full-Ippon geschlagen geben. Im zweiten Kampf gegen Juliana Ferreira machte sich dann der Klassenunterschied erstmals deutlich bemerkbar: Hier war die 19-Jährige ohne Chance, zu abgebrüht war die amtierende Weltmeisterin aus Frankreich. Für Vater und Trainer Ferdinand Fuhrmann ist das Glas nach der Europameisterschaft aber dennoch halb voll: „Die Dichte ist in der Allgemeinen Klasse doch höher als im Nachwuchsbereich. Was am Ende zählt, ist, dass Lisa auf diesem Niveau wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.“

Voller Fokus auf Wettkämpfe im Herbst

Erfahrungen, die sich bei den kommenden Turnieren im Herbst noch bezahlt machen könnten. Sofern Corona nicht wieder zum Spaßverderber wird, stehen dann etwa die Weltmeisterschaften in Abu Dhabi auf dem Programm, bei denen Lisa voraussichtlich wieder in der Klasse U21 antreten würde.