Geglücktes Comeback für Parndorfer Straßenlauf

Erstellt am 23. Juni 2022 | 02:44
Lesezeit: 3 Min
Rund 300 Starter nahmen an der 21. Auflage des Parndorfer Straßenlaufs teil. Organisator Sigi Pamer war begeistert.
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Mit etwa 200 Teilnehmern hatte Organisator Sigi Pamer bei der ersten Auflage nach Ausbruch der Corona-Pandemie gerechnet. Dass es am Ende rund 300 geworden sind „hat uns sehr gefreut. Viele Teilnehmer haben uns auch mitgeteilt, dass sie uns dankbar sind, weil wir den Lauf durchgezogen haben. Das ist für uns eine schöne Bestätigung“, so Pamer im Gespräch mit der BVZ.

Begünstigt hatte den starken Andrang wohl die Nähe zu Ungarn und der Slowakei, viele ausländische Starter nahmen die Reise nach Parndorf auf sich. Ein schlagkräftiges Argument war auch das schöne Wetter, wobei die Hitze einigen Teilnehmern sogar zu viel war.

„Viele haben dann anstatt des Hauptlaufs über zehn Kilometer nur den Volkslauf oder den Hobbylauf bestritten“, sagte Pamer. „Eine Läuferin ist sogar umgekippt und musste mit der Rettung ins Spital gebracht werden. Es ging ihr aber bald wieder gut.“

Pamers Fazit fällt - bis auf den kleinen Zwischenfall - äußerst positiv aus. „Das Comeback hat voll eingeschlagen - wir sind wieder da. Beim nächsten Mal peilen wir wieder 400 Teilnehmer an.“

Ein voller Erfolg - auch aus sportlicher Sicht

Positiv stimmte den Veranstalter auch die Leistung seiner burgenländischen Landsleute. Ivett Nagy gewann bei den Frauen den Hauptlauf über 10 Kilometer, Roland Ladich wurde in der Altersklasse 40 bei den Männern Zweiter.

Im Hauptbewerb bei den Männern liefen zwei Kenianer vorneweg. Mwenda Japhet siegte vor Kemoi Gilbert, als bester Österreicher wurde der Niederösterreicher Markus Sostaric Dritter. Eine prominente Teilnehmerin erreichte bei den U30-Frauen den zweiten Platz.

Nacra-17-Seglerin Laura Farese, wie Pamer Mitglied beim 1. Laufclub Parndorf, streute den Lauf kurz vor der Regatta in Kiel ein. Im Nachwuchs stellte der 1. LC Parndorf mit Liam Sav, Laura Slaminkova und Kristian Mihel drei Sieger, was Pamer als Vizepräsidenten besonders freut. „Wir waren mit 30 Kindern am Start, das ist sensationell!“