Interne Nachbesetzung beim SC/ESV Parndorf. Nach dem Regner-Abgang wurden keine Transferangeln ausgeworfen. Es soll Nachschub „von unten“ geben.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 11. Januar 2021 (04:19)
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Alles ruhig beim SC/ESV Parndorf! Vor Weihnachten verließ Abwehrrecke Thomas Regner (wie berichtet) überraschend seinen Herzensklub in Richtung Tadten. Die Transfermaschine wurde deswegen trotzdem nicht in Gang gesetzt.

„Wir haben uns entschieden, das Ganze intern zu lösen und nachzubesetzen. Nur wenn uns etwas hineinläuft, könnte sich noch ein Transfer ergeben“, berichtete Coach Paul Hafner. Was heißt: Von der U23 werden Spieler nachrücken. In der Vorbereitung könnte zudem der Fokus darauf gelegt werden, wie man taktisch vorgeht – also ohne die Spieleraktie „Regner“ das Defensivkonzept ausgestaltet. „Aber damit beschäftigen wir uns, wenn man überhaupt erst wieder trainieren und spielen kann“, macht Hafner die aktuelle (coronabedingte) Zwangspause zu schaffen.

In den nächsten zwei Wochen sollen die Parndorfer Kicker ein spezielles Heimprogramm bekommen. „Bisher waren die Spieler in der Selbstverantwortung und haben ihr eigenes Training gemacht. Und ich gehe auch davon aus, dass das auch passiert ist und keiner nur Krapferl gegessen hat.“

Sollte das Mannschaftstraining dann wieder möglich sein, ist Parndorf gerüstet. „Trainingszeiten und Testspiele in Schwadorf für Jänner und Feber sind reserviert“, so Hafner, der auch in Parndorf einiges mit seinen Jungs vorhat. „Wir werden dann auch unsere eigenen Trainingsfelder nützen und nicht nur auf Kunstrasen trainieren.“