Endstation in Runde eins für Neusiedl und Draßburg . Für Neusiedl und Draßburg ist bereits nach dem ersten Spiel Schluss im ÖFB-Cup. Der NSC unterlag daheim der Admira klar mit 0:4. Draßburg kassierte in Kärnten gegen Treibach in der Schlussphase das entscheidende 0:1.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 17. Juli 2021 (12:01)
Cup
BVZ

Viel erinnerten sich noch an den 1:0-Sieg der Neusiedler gegen die Admira vor drei Jahren in Runde eins des ÖFB-Cups. Und auch diesmal bot der NSC der Admira Paroli – allerdings nur in den ersten 25 Minuten. So wie 2018 hatte die Admira dann die Chance per Elfer in Führung zu gehen. Im Gegensatz zu damals verwerteten die Südstädter diesen – Daniel Kerschbaum traf und zog den Heimischen damit den Nerv.

Bis zur Pause verlor Neusiedl die Ordnung und damit das Spiel. Stephan Zwierschitz und Luca Kronberger sorgten für eine komfortable 3:0-Pausenführung der Bundesliga-Truppe in ihrem ersten Pflichtspiel unter Neo-Coach Andreas Herzog. Nach dem Seitenwechsel ließ die Admira nichts mehr anbrennen. Starkl krönte seine auffällige Leistung nach einer Stunde mit dem 4:0. Es sollte der Schlusspunkt in einer einseitigen Cup-Begegnung bleiben.

Später Schock für Draßburg

Draßburg reiste mit viel Selbstvertrauen nach Kärnten, die Mannschaft von Trainer Franz Lederer hatte alle Testspiele davor gewonnen. Selbstbewusst war dann auch der Auftritt, Draßburg hatte mehr vom Spiel, war aber vor dem Tor nicht zwingend genug. Die beste Chance vergab Dominik Kovacs kurz vor der Pause alleine vor dem heimischen Tormann.

Nach dem Seitenwechsel war es ein Geduldspiel, kein Team riskierte richtig viel. Trotzdem gab es noch vor Ende der regulären Spielzeit einen Sieger. Treibachs Offensivmann Vaschanauer gelang aus kurzer Distanz in Minute 77 ein Tor und das sorgte letztendlich für ein bitteres Aus der Draßburger. Heute gibt’s für zwei burgenländische Teams noch die Chance auf Runde zwei. Deutschkreutz empfängt um 17 Uhr Amstetten und Siegendorf trifft um 18 Uhr daheim auf Sankt Jakob.