Knappes Cup-Aus für den NSC. Für Neusiedl gab es in der zweiten Runde des Uniqa ÖFB-Cups ein 0:1 gegen den Erste Liga-Titelkandidaten Ried. Die Gmasz-Elf zeigte dabei eine beherzte Leistung und schrammte nur knapp an einer Sensation vorbei.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 19. September 2017 (23:16)
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Martin Ivansich

NEUSIEDL – RIED 0:1. Einen Tag nach dem  heroischen  Triumph des  SV Wimpassing  gegen Blau Weiß Linz hieß das Duell erneut Burgenland gegen Oberösterreich.  Und wieder waren die Burgenländer der krasse Außenseiter.  Der Underdog begann jedoch mutig und war in den ersten 45 Minuten sogar die gefährlichere Elf. Julian Salamon scheiterte nach wenigen Minuten per Kopf an der Latte.  Wenige Minuten später verhinderte bei einem  Versuch von Max Wodicka erneut Aluminium einen heimischen Treffer.

Unglückliches Gegentor gleich nach der Pause

Wenige Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da durften die bis dahin harmlosen Rieder jubeln.  Nach einer Hereingabe setzte sich zunächst  Peter Haring im Luftduell durch, in der Folge reagierte  Kennedy Boateng am schnellsten und beförderte den Ball über die Linie. Danach hatten die Gäste zwei gute Gelegenheiten frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

Beide Male verhinderte der starke NSC-Goalie Udo Siebenhandl einen Gegentreffer und hielt seine Elf bis zum Ende im Spiel. So richtig Gefahr im Rieder Strafraum kam aber nur noch einmal auf. Nach einer Flanke von Franz Weber landete ein Salamon-Kopfball nur knapp über dem Tor. Am Ende musste sich Neusiedl mit einer engagierten Leistung begnügen, die  aber dennoch das Aus im ÖFB Cup bedeutete.