Das NSC-Überleben ist gesichert. Der Einsatz der Neusiedler hat sich gelohnt. Der Klub wird auch in der kommenden Saison in der Regionalliga Ost spielen — mit einer wenig veränderten Truppe.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 28. Mai 2020 (03:05)
Sascha Steinacher wird auch in der kommenden Saison der Neusiedler Trainer in der Ostliga sein.
BVZ

„Wie der Kader in der kommenden Saison aussieht, steht noch nicht endgültig fest“, so Neusiedls Manager Lukas Stranz. Wichtiger sei nach den harten letzten Wochen für den Verein, dass es einen Kader geben wird und den auch in der Regionalliga Ost.

Der Traditionsclub wackelte aufgrund der Corona-Krise gehörig, fiel aber letztendlich nicht um. „Der Spielbetrieb bleibt für uns aufrecht. Wir sind in den Verhandlungen so weit, dass wir sagen können, es geht weiter“, atmet Stranz auf.

Verhandlungen wird es in Neusiedl trotzdem geben — und zwar, wenn es um den Verbleib von Spielern und mögliche Neuzugänge geht. Zum Thema Kader: Der ist noch nicht komplett gesichert. Stranz: „Man kann aber davon ausgehen, dass ein Großteil der Spieler bei uns bleiben wird.“

Bislang gab es nur den Abgang von Roman Christ. Hinter der Personalie Osman Bozkurt stand zuletzt ein großes Fragezeichen, aber auch der Goalgetter könnte den Seestädtern erhalten bleiben wie der Club-Manager berichtet: „Es gibt sehr gute Gespräche mit Osman, aber fixiert ist noch nichts.“

Selbes gilt für Goalie Martin Kraus. Bei Offensivmann Marcel Szikonya hingegen bahnt sich ein Abgang an, der Stürmer will sich verändern. Kein Abgang, aber eine Reihe zurück, geht es für den Sportlichen Leiter des NSC, Günter Gabriel. Zeitmangel macht es für den Neusiedler nicht mehr möglich, die Funktion auszuführen.

Gabriel bleibt dem Verein aber weiterhin treu, mit einem weniger umfangreichen Aufgabengebiet. „Der Posten wird intern nachbesetzt“, so Stranz, der sich über zwei Absagen ein wenig ärgerte.

Man hätte sich gerne die Dienste von Sebastian Leszkovich und Raphael Ebner gesichert. „Weil beide Neusiedler sind, wäre es schön gewesen.“ Beide Spieler sagten ab, Ebner wird für Deutschkreutz und Leszkovich für St. Margarethen spielen. „Da kann man nichts machen, aber wir haben immer gesagt, dass wir unseren Prinzipien auch treu bleiben.“