Gemischte Bilanz für Österreichs Top-Segler. Österreichs Top-Segler zeigten vor Miami eine starke Mannschaftsleistung. Tanja Frank landete auf Platz zehn.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 01. Februar 2017 (10:00)
zVg
Tanja Frank (r.) segelte mit Lorena Abicht im Medal Race beim Weltcup vor Miami auf Platz acht.

Miami war für die Schützlinge von OeSV-Sportdirektor Georg Fundak definitiv eine Reise wert.

Die optimalen Rahmenbedingungen wurden für ein zweiwöchiges Intensivtraining genutzt, der Start in die nacholympische Segelsaison kann sich mit drei Medal-Race-Qualifikationen und zwei Podest-Plätzen absolut sehen lassen.

Positive Bilanz für Tanja Frank

Die Neusiedlerin Tanja Frank, die im Rahmen des US-Weltcups ihr Regattadebüt in der 49erFX-Klasse zelebriert, kann ebenfalls positiv bilanzieren. Die Olympia-Dritte von Rio, die nicht nur die Bootsklasse, sondern auch die Position gewechselt hat, segelt mit Lorena Abicht im Medal Race auf Platz acht. Damit schließt das neu formierte Damen-Team den Weltcup auf Rang zehn ab.

"Wichtige Erkenntnisse gewonnen"

„Wir nehmen aus der ganzen Serie sehr viel Positives mit, das Medal Race war ein zusätzlicher Bonus. Klar haben wir viele Fehler gemacht, aber wir haben sehr viele wichtige Erkenntnisse gewonnen und sind mit dem Ergebnis sehr happy“, resümierte eine zufriedene Tanja Frank.

Nicht ganz nach Wunsch lief es für die 470er-Segler Matthias Schmid (YC Breitenbrunn) und Lukas Mähr, die aufgrund der Verletzung von David Bergehr ein Team bildeten. Speziell bei Leichtwind war das Duo aufgrund des Mannschaftsgewichts benachteiligt, bei mehr Wind zeigte man mit einem Wettfahrtsieg und einen zweiten Rang im letzten Race aber durchaus Qualitäten. Unterm Strich reichte es für Platz zwölf.

Nikolaus Kampelmühler, der bei seinem Weltcupdebüt von Florian Reichstädter (YC Breitenbrunn) an der Vorschot unterstützt wurde, unterstrich mit Rang 15 sein Talent.