Das kickende Wien ist anders. Mustafa Atik hat das Laufen satt. „Ich spiele regelmäßig im Park Fußball.“

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 11. April 2021 (01:34)
Ballstark. Mustafa Atik hat sich bei den Parndorfern rasch ein Stammleiberl erkämpft. Zufrieden ist er aber nicht: „Ich habe mir mehr Tore vorgenommen“, waren ihm seine zwei Treffer in zehn Spielen zu wenig.  
CSW

Mustafa Atik hat sich in Parndorf bestens eingelebt. Der quirlige Mittelfeldmann kam von Ostligist Bruck zum SC/ESV, erarbeitete sich rasch ein Stammleiberl, bestritt im Herbst alle zehn Partien und netzte zweimal. Zufrieden ist er bei weitem nicht. „Ich habe mir mehr Tore vorgenommen. Und auch von den Punkten her hätten wir mehr holen müssen“, sagt der 29-jährige Wiener. Die Burgenlandliga war für ihn jedenfalls komplettes Neuland.

„In der Burgenlandliga wird härter gespielt“

Davor sammelte Atik in der Wiener Stadtliga und der Ostliga Erfahrungen. Ob die Landesliga im Burgenland Überraschungen parat hatte? „Ja, denn hier wird viel härter gespielt. Außerdem stellen sich die meisten Mannschaften gegen uns rein und verteidigen mit sehr großen Spielern. Das war ich so nicht gewohnt.“

Seinen Schritt zu Parndorf bereute er aber nicht. „Es ist ein super Klub, tolles Umfeld. Und die Mannschaft ist stark. Ich möchte mit Parndorf unbedingt in die Ostliga“, so der Standardspezialist, der sich derzeit in Parks fit hält. Hier gilt in der Bundeshauptstadt scheinbar das Motto: Wien ist anders… „In Wien treffen sich sämtliche Kicker aus allen möglichen Ligen im Park. Zweite Liga, Ostliga, Stadtliga und so weiter.“ Der Spaß kommt bei diesen Spielen nicht zu kurz, trotzdem wird es auch ernst, denn: „Wenn du verlierst, musst du lange warten, bis du wieder drankommst.“