Norbert Pammer: Mehr Zeit für die Jungfamilie. Co-Trainer Norbert Pammer vermisst den Fußball, ist aber zuhause im Einsatz.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 19. April 2020 (03:04)
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Stolzer Papa. Norbert Pammer mit seinem Sohnemann Matteo. Eigentlich war die Geburt am 22. März angesetzt. „Aber er wollte wahrscheinlich schon früher raus wegen Corona“, lachte der Parndorfer Co-Trainer über den verfrühten Geburtstermin am 4. März.
privat

Parndorfs Co-Trainer Norbert Pammer hat alle Hände voll zu tun. Seit 4. März ist er stolzer Papa: Matteo erblickte das Licht der Welt. Gemeinsam mit Freundin Bianca wurde am 1. April zudem das Haus-Umbauprojekt in Pama gestartet. „Jede Menge Arbeit“, schmunzelt der 40-Jährige. Und trotzdem lässt ihn der Fußball nicht los. „Ich bin mit den Spielern regelmäßig im Kontakt. Sie haben alle freiwilliges Heimprogramm, aber natürlich tauschen wir uns aus.“ Gerade für die Entwicklung der jungen Parndorfer Spieler sieht er die Corona-Zwangspause kritisch. „Einige haben sich super weiterentwickelt. Philipp Hauser ist mit seinen 18 Jahren ein Führungsspieler geworden. Peter Trimmel und Daniel Gruber haben beide einen Sprung vorwärts gemacht. Schade, dass sie jetzt nicht spielen können.“

Das Fördern der Youngsters, das Individualtraining, um noch mehr aus ihnen herauszukitzeln, das ist Pammers Spezialgebiet. Eines seiner „Werke“ ist der zum Stürmer umfunktionierte Mario Wendelin. „Auf ihn und Lukas Eisenbarth freue ich mich schon besonders. Beide werden nach ihren Verletzungen fit sein, wenn es endlich wieder los geht.“