Gemischte Gefühle beim Union Yacht Club Neusiedlersee

Erstellt am 01. April 2021 | 00:23
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Durchwachsen. Mit derm 15. Platz können Tanja Frank und Lorena Abicht vom Union Yacht Club Neusiedlersee (UYCNs) zwar zufrieden sein. Dennoch wäre für das Duo auch ein Einzug ins Medal Race in Reichweite gelegen.
Foto: zVg OeSV, zVg OeSV
Die Chancen auf den Einzug in das Medal Race kenterten mit Frank/Abicht bei der letzten Wettfahrt.
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Die 49erFX-Seglerinnen Tanja Frank und Lorena Abicht beendeten die Lanzarote International Regatta auf dem 15. Platz. Im letzten Rennen der Final Series kenterten die beiden bei starkem Wind und welligen Bedingungen. Damit scheiterten sie auch an der Qualifikation für das Medal Race der zehn besten Boote, das am Freitag ausgetragen wurde. „Die erste Runde war nicht so gut, in der zweiten sind dann sehr viele gekentert – wir haben die erste Halse überlebt, wären dann als Fünfter ins Ziel gefahren. Leider ist uns dann die letzte Halse zum Verhängnis geworden“, blickt Steuerfrau Tanja Frank auf ihre Leistung auf der kanarischen Insel zurück. Trotzdem waren die Ergebnisse beim Großevent in Lanzarote für Frank ein „wichtiger Schritt in die richtige Richtung, weil wir bei den letzten Regatten nicht so gut performt haben“.

Die nächsten Trainingsblöcke will das Duo vom Union Yacht Club Neusiedlersee (UYNCs) einem alten Problem widmen, das dem Duo auch bei diesem Wettkampf zum Verhängnis wurde: Beim Halsen — dabei geht das Heck durch den Wind und die Segel werden anschließend auf der anderen Schiffsseite geführt — ließen die beiden wichtige Sekunden liegen.

Vorbereitung auf Olympia geht weiter

Für Frank/Abicht ging es am Wochenende schon zurück nach Österreich, wo bereits die nächsten Schritte der Vorbereitungsphase auf Olympia 2021 in Tokio auf sie warten. Das vor Lanzarote vergebene Nationenticket für Japan ging an die OeSV-Trainingspartnerinnen aus Belgien, Isaura Maenhaut und Anouk Geurts. Der Regatta-Sieg ging an das brasilianische Duo Grael/Kunze.

„Tanja und Lorena haben einen großen Schritt nach vorne gemacht. Sie haben in den letzten Monaten ihren Bootspeed bei mittlerem Starkwind unfassbar verbessern können und sind nun in der Lage, bei solchen Bedingungen in die Top-10 zu fahren – auch weil sie an Kraft zugelegt haben. Verbessert haben sie sich auch im Bereich Taktik und Starts, es fehlt noch ein wenig bei Manöver und Boot-an-Boot-Kämpfen“, analysiert Sportdirektor Mathias Schmid, ehemals beim Yachtclub Breitenbrunn (YCBb) aktiv.