Schmerzhafter Ausfall bei UTTC Neusiedl

Der UTTC Neusiedl am See muss für mehrere Monate auf Philipp Enz verzichten. Nun hofft man auf viele Verschiebungen.

Erstellt am 08. Oktober 2021 | 01:39
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Ausfall. Tarek Al-Samhoury (M.) und Klaus Oswald (r.) sind nach dem Ausfall von Philipp Enz (l.) auf sich alleine gestellt. 
Foto: zVg

Den UTTC Neusiedl ereilte letzte Woche eine Hiobsbotschaft: Philipp Enz zog sich erneut einen Bänderriss im Knöchel zu und muss mehrere Monate aussetzen.

„Das trifft uns natürlich hart“, verrät Vorstands- und Familienmitglied Gabriele Enz. Nach dem Ausfall des einzigen UTTC-Spielers, der schon in der Vorsaison in Neusiedl im Einsatz war, musste nun Landesliga-Spieler Torsten Kraus nachrücken.

„Es wäre schon mit Philipp schwierig geworden, in Guntramsdorf anzuschreiben“, verrät Gabriele Enz. Ohne ihn stand man gegen die dominanten Niederösterreicher, die sich mit Dominik Habesohn den stärksten Spieler der Liga holten, auf verlorenem Posten. Lediglich Neusiedls „Einser“, Tarek Al-Samhoury, konnte ein Match gewinnen.

Schwierige Zeiten für den UTTC

Liga-Neuling Klaus Oswald rückte als Nummer zwei nach, blieb aber ebenfalls erfolglos. Torsten Kraus musste sich in seinem ersten Match erwartungsgemäß ebenfalls geschlagen geben und besiegelte die 1:6-Niederlage gegen Guntramsdorf.

„Guntramsdorf will heuer unbedingt aufsteigen — da sehe ich die Niederlage gelassen“, so Enz, die sich mit größeren Problemen als der Niederlage gegen den Titelanwärter ärgern muss. „Leider haben wir auf diesem Niveau nicht so einen großen Kader, dass wir einen Ausfall wegstecken können“, erklärt sie. Transfers sind während der Saison nicht möglich, rekrutiert werden darf nur aus dem eigenen Kader.

Nun ist man in Neusiedl de facto auf gnädige Gegner angewiesen. Die Matches vom Wochenende hätte man gerne verschoben. Leoben (Samstag) hat der Verschiebung stattgegeben, Kapfenberg (Sonntag) nicht. „Derzeit können wir nur hoffen, dass Philipp bald wieder fit wird“, lautet bei den Seestädtern nun die Devise.

Ein Hoffnungsschimmer ist das Transferfenster am Ende der Herbstsaison. Allerdings: „Man darf aber nur Spieler holen, die nirgends gespielt haben. Das schränkt die Auswahl natürlich deutlich ein“, erklärt Enz. Mehr als warten könne man aktuell jedenfalls nicht: „Lassen wir die Glaskugel eingepackt“.