Kooperation: Schwimm-Kader im Eisenstädter Becken. Der Burgenländische Schwimmverband (BSV) fixierte eine Kooperation mit der Landeshauptstadt. Ab sofort trainieren die Nachwuchstalente im Eisenstädter Freibad.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 30. Mai 2020 (03:02)
Im Wasser. BSV-Schwimmfachwart Patrick Oberroither, BSV-Präsident Anton Aufner und Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner (v.l.) freuten sich über den Trainingsstart im Freibad der Landeshauptstadt.
zVg

Bisher durften nur die Leistungssportler aus der Südstadt nach ersten Lockerungen wieder ins Wasser. Nun ist es auch für die restlichen Nachwuchs-Schwimmer des Burgenländischen Schwimmverbandes (BSV) soweit. Eine abgeschlossene Kooperation mit der Landeshauptstadt ermöglicht wieder eine Vorbereitung im heimischen Becken. Das erste Kadertraining im Freien wurde bereits ohne Probleme abgehalten.

Der BSV hofft nun, dass bald für alle Schwimmer des Burgenlands wieder ein „halbwegs normaler“ Trainingsalltag stattfinden kann. „Noch müssen leider viele vertröstet werden. Vor allem auch wegen der Tatsache, dass im Burgenland zurzeit auch Indoor keine Schwimmmöglichkeit besteht. Das Hallenbad Neusiedl am See wurde wegen Einsturzgefahr geschlossen, im Hallenbad Eisenstadt finden Sanierungsarbeiten statt“, so Patrick Oberroither, Schwimmfachwart des BSV.

Beim Schwimmverband bemüht man sich derzeit intensiv, neben jenem der Landeshauptstadt auch noch andere Freibäder des Landes für Trainings zugänglich machen zu können. Die aktuelle Öffnung sei den Bemühungen des Österreichischen Schwimmverbandes (OSV) und der Unterstützung der Magistratsabteilung der Freistadt Eisenstadt zu verdanken, erklärt man beim BSV.

„Das bestätigt uns, welch großen Stellenwert der Sport im Burgenland und in den Heimatgemeinden der Vereine hat“, so Oberroither. Eisenstadt Bürgermeister Thomas Steiner erklärte bei einem Besuch des Kadertrainings: „Eisenstadt ist eine Sportstadt. Es war also klar, dass wir alles tun werden, dass unsere Schwimmer sobald wie möglich