Zittern um Play-off bis zum Schluss. Der UTTC Neusiedl verpasste die Chance, den Sack vorzeitig zuzumachen und das Play-off-Ticket bereits zu lösen.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 12. Februar 2021 (02:13)
Der UTTC Neusiedl um Top-Spieler Krisztian Szabo müssen weiter um den Einzug ins Play-off zittern. Die Entscheidung könnte am Wochenende gegen Oberpullendorf fallen.
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„Gemischte Gefühle“ haben die Neusiedler Tischtennis-Asse, wenn sie an die vergangene Runde zurückdenken. Zwar holte man gegen Flötzersteig einen ungefährdeten 6:0-Erfolg, gegen Alterlaa ließen die Burgenländer aber wichtige Punkte im Rennen um die sechs Plätze für das Play-off liegen.

„Die Niederlage schaut klarer aus, als sie tatsächlich war. Wir haben vier Matches erst im fünften Satz verloren. Es hat scheinbar nicht sein sollen“, nagt die bittere 3:6-Heimniederlage noch an Vorstandsmitglied Gabriele Enz. Phillip Enz musste den Wienern in allen drei Matches den Sieg überlassen, Michael Seper konnte einen Punkt für den UTTC holen. Überraschend musste auch die Neusiedler Nummer eins, Krisztian Szabo, einen Punkt abgeben.

Da zählt nur ein Sieg, mit weniger geben wir uns nicht zufrieden!“ Gabriele Enz, Vorstands- mitglied des UTTC Neusiedl, ist vor dem Burgenland- Derby zuversichtlich.

Die Tabelle zeigt ein knappes Rennen um die sechs Play-off-Plätze. Neusiedl hätte mit einem Sieg den Sack zumachen können, dann hätte der UTTC das Ticket für die Entscheidungsphase der Liga bereits fix in der Tasche. Nun geht das Zittern weiter. Die Chancen sind für die Viertplatzierten alles andere als schlecht. Die Verfolger aus St. Veit, Kapfenberg und Leoben müssten alle Matches gewinnen, Neusiedl zusätzlich alle verlieren.

Keine Option für die Nordburgenländer, vor allem da im letzten Match des Grunddurchgangs das Burgenland-Derby gegen Oberpullendorf wartet. „Da zählt natürlich nur ein Sieg, mit weniger geben wir uns nicht zufrieden“, so Enz kämpferisch. „Die Oberpullendorfer haben ihre letzten beiden Matches gewonnen — auch gegen Alterlaa“, ist man gewarnt.

Das Zittern könnte für den UTTC aber sogar noch um eine Woche verlängert werden, Einfluss auf das Geschehen hat man aber nur noch dieses Wochenende.