Kobersdorf: Spielabsage droht. Weil im Kader des ASK Kobersdorf ein Spieler positiv getestet wurde, ist das kommende Spiel gegen Draßburg II fraglich.

Von Daniel Hahofer. Erstellt am 05. August 2021 (01:35)
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Nachdem im Kader des ASK Kobersdorf eine Coronavirus-Infektion ausgemacht werden konnte, steht die kommende Meisterschaftspartie gegen Draßburg II auf wackligen Beinen.

Der infizierte Spieler unterzog sich zwei Tage vor dem ersten Meisterschaftsspiel einem PCR-Test. Das Ergebnis lag jedoch erst am Samstag nach Spielende vor und lautete „Covid-19-positiv“. Am Tag vor dem Aufeinandertreffen mit Kroatisch Geresdorf war mithilfe eines Antigen-Tests noch keine Infektion bei dem genannten Spieler festzustellen. Somit war ihm die Teilnahme an den Partien der Reserve und der Kampfmannschaft erlaubt. Der betroffene Spieler wies bisher keine Symptome auf. Bis auf ein positives Testergebnis liegen auch nur wenige Daten vor. „Wir wissen noch nichts, nicht einmal den CT-Wert des Spielers“, so der Sportliche Leiter des ASK Kobersdorf, Matthias Steiner.

„Wir machen alles, um auch spielen zu können“

Nach einem Test am Samstag galten alle Mitspieler des Infizierten noch als „negativ“. Der Großteil der Mannschaft gilt aktuell bloß als K2-Kontakt, muss aber laufend seinen Gesundheitszustand überprüfen. Im Laufe der Woche sollen weitere Tests folgen. Die Trainingseinheiten wurden vorerst aus Sicherheitsgründen abgesagt. „Wir befinden uns im ständigen Austausch mit der Bezirkshauptmannschaft. Sollten keine weiteren Infektionen mehr auftreten, könnte die Partie gegen Draßburg II theoretisch stattfinden. Sollte dies eintreffen, gedenken wir am Donnerstag den Trainingsbetrieb der Kampfmannschaft wieder aufzunehmen“, erklärt Steiner.

Im Falle weiterer positiver Fälle, ist das Abhalten der Partie anzuzweifeln. „Wir machen alles, was in unserer Macht steht, um am Wochenende antreten zu können“, verspricht der Sportliche Leiter der Kobersdorfer.

Beim Gegner aus Kroatisch Geresdorf sind derweil keine Gruppentestungen vorgesehen. Im Notfall würde die Bezirkshauptmannschaft dann die notwendigen Schritte in die Wege leiten.