Zu wenige Punkte: Weppersdorf trennte sich von Reiberger

Erstellt am 23. September 2022 | 02:44
Lesezeit: 2 Min
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Didi Reiberger musste beim ASK Weppersdorf seinen Hut nehmen. Nur zwei Punkte aus den letzten drei Spielen waren dem Vorstand zu wenig.
Foto: Ivansich
Weppersdorf trennte sich von Trainer Didi Reiberger. Die Ergebnisse passten einfach nicht.
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Mit großen Ambitionen startete der ASK Weppersdorf in die Saison. Der Kader wurde mit neuen Legionären und burgenlandligaerfahrenen Spielern verstärkt. Vorläufiges Zwischenergebnis: Platz sechs nach sieben Runden. Nach Verlustpunkten hinkt man einem Aufstiegsplatz zwar nur fünf Zähler hinterher, doch lediglich zwei Punkte aus den letzten drei Spielen gegen Piringsdorf (2:2), HRVATI (0:1) und Raiding (2:2) waren den Verantwortlichen zuwenig. Den „Mechanismen“ des Fußballs entsprechend wurden die Funktionäre tätig und trennten sich von Trainer Didi Reiberger.

Der in Baden lebende Coach ist enttäuscht, zeigte aber auch Verständnis: „Mit Kroatisch Minihof und Kobersdorf hat man starke Gegner vor der Brust und hofft auf eine Trendwende. Der Verein hat im Sommer viel in Bewegung gesetzt und sich dementsprechend mehr erwartet. Ich bin lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass es da schon den Trainer erwischen kann. Der Ball lief auch zuletzt über weite Strecken gut im Team. Leider gab es aber immer wieder Rückschläge.“ Daher sind die freundschaftlichen Bande zur ASK-Familie auch nicht in Mitleidenschaft gezogen: „Wir gehen im Guten auseinander. Nach einer Pause werde ich sicher wieder in Weppersdorf Fußball schauen. Ich wünsche dem Verein nur das Beste.“ Dieser ist auch schon auf Nachfolger-Suche.

„Wir sind menschlich und fachlich von Didi überzeugt. Leider hat es ergebnistechnisch nicht geklappt. Vorerst wird der Sportliche Leiter Markus Müller das Team übernehmen – wenn nötig, bis Winter“, so Funktionär Manuel Buranich.