Gneis-Brüder glänzen beim ASK Raiding. Niklas und Julian Gneis glänzen in der Defensive der Raidinger. Die Brüder beackern dabei die linke und die rechte Seite der Mannschaft von Trainer Anton Drabeck.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 20. Dezember 2020 (01:23)
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Beim ASK Raiding gibt es eine Besonderheit: In aller Regelmäßigkeit spielen beim Siebentplatzierten der 2. Klasse Mitte zwei Brüderpaare in der Kampfmannschaft. Beim offensiveren Geschwisterpaar handelt es sich um Manuel und Benjamin Posch. In der Defensivabteilung liefern Niklas und Julian Gneis laut Trainer Toni Drabeck regelmäßig Topleistungen ab. Die Gneis-Brüder wirbeln auf den beiden Außenverteidiger Positionen – und Drabeck streut den beiden großgewachsenen Akteuren Rosen: „Sowohl Niklas als auch Julian sind mittlerweile wertvolle Stützen in der Mannschaft. Von der Teamfähigkeit und von der Leidenschaft der beiden kann man einfach nur begeistert sein.“

Bei der Position und dem Beruf sind sich Niklas Gneis und sein Bruder einig, bei den Lieblingsteams und ihren Lieblingsspielern gehen beide getrennte Wege.
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Der Chefcoach trainiert das Duo schon viele Jahre, wie der 19-jährige Niklas Gneis bestätigt: „Toni war seit jeher mein Coach. Er kennt mich in- und auswendig und wir respektieren uns.“ Auch der zwei Jahre ältere Julian wird sportlich schon viele Jahre von Drabeck betreut: „Da weiß jeder von uns beiden, woran er ist, was natürlich viele Vorteile mit sich bringt.“

„Sowohl Niklas als auch Julian sind mittlerweile wertvolle Stützen in der Mannschaft.“ Toni Drabeck, Trainer des ASK Raiding

Julian ist ein Stück weit länger Teil der Kampfmannschaft. Doch seit gut zweieinhalb Jahren kämpfen die beiden Gneis-Brüder gemeinsam in der ersten Mannschaft um Punkte.

Überhaupt betont Drabeck, dass die Jahrgänge der Posch-Brüder oder auch der Gneis-Geschwister einige tolle und für den ASK Raiding wertvolle Fußballer hervorgebracht haben: „Mit Elias Erhardt, Simon Höttinger, Julian Gager, Arseny Tokor oder den beiden jungen, talentierten Torhütern Sebastian Bauer und Sebastian Linzer sind da jede Menge Fußballer in der Kampfmannschaft, die im Grunde mit den Fortbestands des Vereines sichern. Ohne die Burschen hätte es der ASK Raiding in Zeiten wie diesen sehr schwer. Auch in der Reserve laufen schon junge Spieler mit, wo zwar noch ein bisschen fehlt für die Kampfmannschaft, aber auch die werden früher oder später so wie die Gneis-Brüder in der ersten Mannschaft spielen.“ Die zielstrebige Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre dürfte sich also bemerkbar machen. Dazu kommt, dass die Burschen nicht das Bedürfnis haben, zu höherklassigen Klubs zu wechseln, wie Niklas Gneis informiert: „Wir haben einen prächtigen Zusammenhalt innerhalb des Teams und unser großes Ziel ist es, mit Raiding in den nächsten Jahren einmal den Aufstieg feiern zu dürfen.“

Bei der Position und dem Beruf sind sich Julian Gneis und sein Bruder einig, bei den Lieblingsteams und ihren Lieblingsspielern gehen beide getrennte Wege.
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Auch Bruder Julian ist zuversichtlich: „Es fehlt uns momentan nicht allzuviel zu den Spitzenklubs. Ich denke, dass wir in den nächsten Jahren zu den absoluten Aufstiegskandidaten zählen könnten, wenn wir so weiterarbeiten.“ Das unterschreibt auch der Coach: „Die Mannschaft ist jung, talentiert und ehrgeizig. Es spricht absolut nichts dagegen und wäre ehrlich gesagt auch das Allerbeste für die Jungs, wenn uns demnächst sportlich der nächste Schritt gelingen sollte.“