Stoob: Sascha Kalss nicht mehr Trainer

Erstellt am 07. Oktober 2022 | 02:59
Lesezeit: 2 Min
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Getrennte Wege: Für Sascha Kalss ist das Kapitel als Trainer des ASK Stoob zu Ende.
Foto: Martin Ivansich
Der Absteiger und sein Trainer gehen ab sofort getrennte Wege. Man wollte beim Klub aus der Töpfergemeinde ein Zeichen setzen.
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Der ASK Stoob hat sich in der jüngsten Vergangenheit sportlich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Nach dem Abstieg folgte ein eher dürftiger Start in die neue Saison in der 2. Klasse Mitte. Nach den ersten acht Spielen konnte man von möglichen 24 Punkten lediglich vier auf die Haben-Seite bringen. Dass da der Trainer infrage gestellt wird, liegt in der Natur des Fußball-Geschäfts. Der Sportliche Leiter Kevin Radostics vermeldete Anfang der Woche prompt die Trennung von Sascha Kalss: „Wir haben uns im Guten getrennt, aber beide Seiten waren der Meinung, dass etwas passieren muss. Ich schätze Sascha als Mensch und auch als Trainer, aber als Trainer ist er nun einmal das schwächste Glied. Die Chemie zwischen Mannschaft und ihm hat auch nicht mehr gepasst und deswegen haben wir uns entschlossen zu reagieren.“ Kalss nahm es gelassen: „Sie wollen etwas Neues machen und auch ich war nicht mehr bereit mit sieben, acht Spielern zu trainieren. Eigentlich wollte ich schon im Sommer aufhören, aber da wurde Besserung versprochen. Geblieben sind jetzt drei einheimische Spieler im Kader und eine mehr als dürftige Trainingsbeteiligung. Wir sind nicht im Streit auseinandergegangen, es war eine schöne Zeit, aber seit eineinhalb Jahren ließ die Einstellung einfach zu wünschen übrig. Es wird mit den kommenden, schwächeren Gegnern so kommen, dass man Punkte gutbuchen kann, das steigert dann hoffentlich auch die Motivation.“ Stoob wird die Personalie Trainer bis Winter einmal intern besetzen und sich währenddessen um einen geeigneten Kandidaten umsehen.