SV Sankt Martin will ins Obere Play-Off. Ex-Wiesen-Kicker Zsolt Nagy will mit dem SV Sankt Martin unter die Top Sechs: „Das Potenzial ist vorhanden.“

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 03. August 2020 (02:23)
Sankt Martins Spielertrainer Zsolt Nagy (hier noch im Dress des SC Wiesen) sieht seine Mannschaft auf einem guten Weg.
Wagentristl

Der Auftakt der Testspielserie in dieser Vorbereitung war mit einem 5:3-Heimsieg gegen Hochwolkersdorf sehr vielversprechend und stimmte den neuen Spielertrainer des SV Sankt Martin, Zsolt Nagy, auch sehr positiv: „Wir haben schon sehr viel richtig gemacht.“

Am vergangenen Freitag setzte es in Nikitsch eine 2:6-Niederlage, doch Nagy sah viel Positives: „Das Ergebnis spiegelt nie und nimmer die gezeigten Leistungen. In der Pause stand es schon 3:0 für die Gegner, doch beide Teams hatten drei echte Großchancen. Zum Unterschied von uns haben die Nikitscher ihre Chancen genutzt. Das einzige was es zu bemängeln gibt, ist die Chancenauswertung, ansonsten haben wir wieder gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.“

„Ganz oben sehe ich den SC Unterpullendorf, der wirklich viel Qualität in seinen Reihen hat.“ Zsolt Nagy, Spielertrainer SV Markt Sankt Martin

Dem Gegner streute Nagy trotzdem Rosen: „Sie sind mit annähernd zehn Legionären aufgelaufen und zeigten schon, dass Qualität in dieser Mannschaft steckt.“ Der 28-jährige Angestellte des SV Mattersburg zeigt sich von der Trainingsbeteiligung seiner Jungs angetan: „Wir hatten in der abgelaufenen Saison auch schon Zeiten, in denen vier bis fünf Spieler zum Training kamen. Jetzt sind es zurzeit immer zwischen 15 und 20 Spieler. Auch die Funktionäre haben viel Herz investiert, dass wir jetzt so auftreten können. Ich denke schon, dass wir das Potenzial haben, im oberen Play-Off zu landen und uns unter die Top Sechs zu platzieren.“

In der abgebrochenen „Corona-Saison“ lagen die Nagy-Schützlinge auf dem achten Tabellenplatz, der laut dem Defensivmann zu toppen ist. Als Favorit auf den Titel sieht Nagy allerdings andere: „Ganz oben sehe ich den SC Unterpullendorf, der wirklich viel Qualität in seinen Reihen hat. Allerdings ist auch Dörfl nicht zu unterschätzen und bei Deutschkreutz/Unterfrauenhaid II weiß man natürlich nie, wer Woche für Woche auflaufen wird. Da kann alles passieren, weil die Spieler ja auch von der Burgenlandliga runterwechseln können. Ein Solo, wie es der SC Wiesen hingelegt hat, erwartet uns aber meiner Meinung nach nicht, diesmal wird’s spannender.“