Trainerkarussell dreht sich weiter

Erstellt am 02. Oktober 2022 | 00:58
Lesezeit: 3 Min
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Jügen Fruhmann und der SC Unterrabnitz gehen ab sofort getrennte Wege. Der Verein reagierte auf die zuletzt durchwachsenen Ergebnisse.
Foto: BVZ
Sowohl in Unterrabnitz als auch in Wiesen gibt es neue Gesichter auf der Trainerbank.
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Lediglich fünf von 18 möglichen Punkten war den SC Unterrabnitz-Verantwortlichen dann doch ein bisschen zu wenig. So entschloss man sich, in Sachen Trainerposition, tätig zu werden. Jürgen Fruhmann musste die Trainerbank Werner Heiling überlassen. Obmann Gernot Steinriegler: „Die Ergebnisse sind nach dem Abstieg leider ausgeblieben. Wir mussten tätig werden, wobei ich betonen möchte, dass das keine Entscheidung gegen Jürgen Fruhmann ist, sondern eine für den SC Unterrabnitz. Es war einfach Handlungsbedarf angesagt und es hat sich die Trainingbeteiligung auch sofort erhöht. Werner kennt den SCU in- und auswendig. Er ist Oberrabnitzer und war ja auch schon bei uns engagiert. Er legt sehr viel Wert auf Disziplin und Pünktlichkeit. Die Burschen haben im ersten Spiel unter dem neuen Trainer gleich einiges an taktischen Vorgaben umsetzen müssen. Natürlich ist das für unsere jungen Spieler noch eher Neuland, aber das hat beim 1:2 gegen den SC Wiesen zuletzt schon ganz gut ausgesehen. Wir haben fünf Stammspieler vorgeben müssen und es hat trotzdem nicht viel gefehlt. Das war schon in Ordnung.“

Pinter statt Schmiedl

Auch beim SC Wiesen hat man vor wenigen Tagen einen neuen Trainer eingesetzt. Statt Michael Schmiedl nimmt Florian Pinter auf der Trainerbank platz. Pinter war bis zum Saisonfinale der abgelaufenen Saison noch Spielertrainer beim SC Grünbach in der niederösterreichischen Unterklasse. „Die ersten Tage beim SC Wiesen haben Spaß gemacht und dass wir jetzt auch gleich einen Auswärtserfolg landen konnten, ist natürlich doppelt erfreulich.

Ob er in Wiesen auch die Fußballschuhe schnürt? „Ich wurde gefragt, aber das muss ich mir erst gründlich überlegen. Momentan ist es schwierig, weil wir viele junge, unerfahrene Spieler im Kader haben. Ich denke schon, dass ich helfen könnte.“ Pinter bekrittelt zurzeit, dass die Burschen zuwenig mutig agiert: „Wir fordern leider kaum Bälle und machen noch etwas zuviel Eigenfehler.“

Der Neo-Coach will noch zumindest einen Sieg vor der Winterpause landen, um „eine gute Basis für das Frühjahr zu haben. Soviel habe ich gesehen: Der SC Wiesen gehört nicht dorthin, wo er momentan steht. Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut und die Funktionäre rund um Obmann Michael Ochs sind engagiert. Da kann man rauszuholen.“