Am Fenyös steht der nächste Umbruch an. Nach vier Jahren soll der Vorstand des SC Oberpullendorf neu aufgestellt werden. Erstes Ziel: den Fortbestand des Klubs sichern.

Von Balázs Urbanics. Erstellt am 20. November 2019 (01:08)
Tolles Team. Die beiden Trainer Manuel Weber und Rene Schock (Mitte) posierten für ein letztes gemeinsames Mannschaftsfoto mit den Spielern der Oberpullendorfer Kampf- und Reservemannschaft.
BVZ

Seit mehreren Wochen werden die Gerüchte um eine personelle Veränderung im Vorstand des SC Oberpullendorf immer konkreter. Demnach sollen die beiden Obmänner Maximilian Estl und Marc Wukovits ihre Ämter niederlegen. Mehr noch: Auch das sportliche Aus des SC wurde von vielen Seiten bereits in den Raum gestellt.

Obmann-Stellvertreter und Pressesprecher Emanuel Rom klärte über die Hintergründe auf: „Eine Gruppe hat sich entschlossen, die Vereinsführung zu übernehmen. Unsere beiden Obmänner Maximilian Estl und Marc Wukovits sehen dies als Vertrauensbruch.“ Daraufhin sollen die beiden Obmänner ihren Rücktritt in den Raum gestellt haben. „Wir wollen jetzt für eine schnellstmögliche Lösung sorgen, um den Fortbestand des Vereines und der sportlichen Aktivitäten zu gewährleisten“, so Rom weiter. „Es wäre schade, wenn das, was wir in den vergangenen vier bis fünf Jahren durch harte Arbeit aufgebaut haben, zerstört wäre. Das wäre eine Katastrophe. Wir wollen verhindern, dass solche Querschüsse uns schaden und sicherstellen, dass es mit dem SCO weitergeht.“

Vorstandssitzung erst im Dezember

„Wir wollen zunächst einmal den Jahresabschluss im Rahmen der Weihnachtsfeier am 29. November abwarten und anschließend im Dezember in einer Vorstandssitzung das weitere Vorgehen beschließen beziehungsweise personelle Entscheidungen treffen“, stellt Rom klar.

Ob die beiden Obmänner ihre Arbeit fortsetzen oder ob es dahingehend personelle Veränderungen geben wird, bleibt abzuwarten. „Wir werden dann in einer offiziellen Presseaussendung zum Thema Stellung nehmen und umfassend über unsere zukünftigen Pläne informieren“, verkündete Rom, der sagt: „Wir wollen weitermachen und im Frühjahr mit einer schlagfertigen Truppe antreten.“

Emotionaler Abschied von Trainer Schock

Im Rahmen des letzten Heimspiels des Jahres gegen Draßmarkt wurden auch der scheidende Trainer Rene Schock, Co-Trainer Manuel Weber sowie Tormann Kristijan Basic und Stürmer David Mihaly verabschiedet. Coach Schock leitete über zehn Jahre lang die Oberpullendorfer Mannschaft und wurde entsprechend geehrt. Rom: „Er ist eine Trainerlegende. Wir sind sehr dankbar, dass er unser Team in über 180 Spielen betreut hat. Seine Entscheidung haben wir mit dem höchsten Respekt akzeptiert und hoffen, dass er immer ein Mitglied der SCO-Familie bleiben wird. Wir wünschen ihm für die Zukunft auch alles Gute.“