Draßmarkts 7:0 in Lackenbach: Wie 2008 der SK Rapid

Erstellt am 30. September 2022 | 04:01
Lesezeit: 2 Min
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Für Trainer Christian Rotpuller und den SV Draßmarkt gab es einen glatten 7:0-Sieg gegen Spitzenreiter Lackenbach. Sehr erfreulich für den Coach, dass dabei viele junge Spieler glänzten. Foto: BVZ
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Draßmarkts 7:0 in Lackenbach sorgte für große Augen bei den Fans. Die junge SVD-Elf beendete damit den Lauf des Leaders schlagartig.
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Das Osterwochenende 2008 ist sicher jedem österreichischen Fußballfan noch in bester Erinnerung. Der SK Rapid gewann damals bei Leader Red Bull Salzburg mit 7:0 und kürte sich später zum österreichischen Fußballmeister. Ganz vergleichbar ist die damalige Rapid-Situation mit der des SV Draßmarkt freilich nicht, das Ergebnis der jungen Draßmarkter gegen Lackenbach lässt trotzdem etwas daran erinnern.

Mit dem 7:0 beim Tabellenführer stoppte die Elf von Christian Rotpuller den Lauf des Leaders schlagartig. Dass seine Mannschaft Potenzial hat, war Rotpuller klar, dass sie es so ausspielt, überraschte allerdings auch ihn: „Wir haben in den letzten Wochen schon immer gut gespielt, uns aber selten belohnt. Offenbar ist jetzt alles im positiven Sinne zusammengekommen.

Obwohl die Vorzeichen mit dem Ausfall der Köllerer-Brüder und dem Fehlen von Abwehrchef Christian Gschirtz, die alle verhindert waren, nicht die besten waren, haben die Burschen super gespielt.“

Nach dem Kantersieg lobte Rotpuller vor allem die Torschützen Andreas Krutzler und Emanuel Straß: „Die waren an allen Toren beteiligt.“ Und stehen sinnbildlich für den SVD-Weg: „Gegen Lackenbach hatten wir zehn Jungs zwischen 17 und 23 im Kader, die meisten kommen aus Draßmarkt selbst. Das macht richtig Spaß. Ich hoffe, dass wir bis zum Winter jetzt noch einige Punkte holen.“ Die wären wichtig, die Realität heißt trotz des 7:0 nämlich neunter Platz. Für Aufsehen sorgte man aber allemal.