SC Lockenhaus-Rattersdorf noch einheimischer. Mit Matthias Beiglböck und Fabian Schoberwalter kehren zwei Spieler zum SC Lockenhaus-Rattersdorf zurück. Mit viel einheimischer Power soll es 2020/21 besser werden.

Von David Schweighofer. Erstellt am 24. Mai 2021 (00:17)
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Siegertyp. Matthias Beiglböck wechselt vom USC Pilgersdorf wieder zurück nach Lockenhaus. Trainer Edi Stössl ist begeistert über die geglückte Rückkehr des 32-Jährigen.
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Es war nicht die Saison des SC Lockenhaus-Rattersdorf. Auch, wenn nur acht Spiele in der Corona-bedingt annullierten Saison 2020/21 gespielt wurden, belegte Lockenhaus den letzten Tabellenplatz. Im Winter holte der Verein mit Giuliano Milici einen jungen Lockenhauser mit interessanter Vita zurück zum Stammverein. Bence Sipos kam von Oberpullendorf, Marcel Art von Weppersdorf, dem Vorgängerverein von Trainer Edi Stössl, der im November den Posten von Jürgen Fruhmann übernahm. Außerdem konnte formell auch noch Ex-Nationalspieler Roman Kienast verpflichtet werden, welcher seinen Spielerpass beim neuen Klub von Freund Edi Stössl deponierte. Zum Einsatz kam bisher keiner von ihnen. Die Saison wurde annulliert, der Abstieg so verhindert. „Ich bin aber überzeugt, dass wir es auch sportlich geschafft hätten“, meint Stössl.

In der anstehenden Saison 2021/22 soll es jetzt auch sportlich von Beginn an besser werden. Um defensiv stabiler zu stehen, verpflichtete Lockenhaus Matthias Beiglböck von Ligakonkurrent Pilgersdorf. Der 32-Jährige kennt die Liga und den Verein nur zu gut und kehrt nun wieder zu den Wurzeln zurück. „Er ist sicher einer der besten Verteidiger der Liga. Er ist ein absoluter Siegertyp und genau solche brauchen wir im Team“, streut Trainer Stössl seinem Neuzugang Rosen. Beiglböck ist begeistert, wieder beim Stammverein anzudocken: „Der Verein hat sich sehr um mich bemüht. Ich sehe großes Potenzial“, will der Routinier wenig mit dem Abstieg zu tun haben. Außerdem kehrt Fabian Schoberwalter nach einem Ein-Jahres-Intermezzo in Unterrabnitz ebenfalls wieder zum SCL zurück. „Er wird sicher eine wichtige Rolle spielen“, sagt Stössl über den zweiten Rückkehrer.

Mit vereinter Kraft der drei Legionäre Szilard Köfarago, Andras Mathe, Bence Sipos und vieler junger, aber auch routinierter Lockenhauser will Edi Stössl künftig erfolgreich sein: „Ich bin sehr froh, so viele Einheimische im Team zu haben, das haben nicht viele Vereine. Ich glaube, das kann unterm Strich sicher ein Vorteil sein.“