SCO-Umbruch sehr weit fortgeschritten. Nachdem Mitte Dezember der Vorstand umgebaut wurde, wurde nun das im Herbst erfolgreiche Team verändert.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 22. Januar 2020 (01:22)
Fünf von sechs. Mit Daniel Schicho, Tim Kovacs, Christopher Pinkawa, David Wilfinger und Christian Frkat (v.l.) durfte Trainer Mario Pürrer (3.v.l.) fünf von sechs Neuzugängen bereits beim Training begrüßen.
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Eigentlich sollte man als Tabellenzweiter nach starken Leistungen im Herbst eine ruhigere Übergangsphase erleben. Doch beim SC Oberpullendorf blieb in diesem Winter kein Stein auf dem anderen. Nachdem am 15. Dezember 2019 der Vorstand ausgetauscht wurde, wurde nun die neuformierte Mannschaft präsentiert. „Wir wollen wieder vermehrt auf einheimische Spieler setzen“, gibt Obmann Daniel Art zu Protokoll. Daher verlassen mit Zoltan Pollak, Rok Smid, Szilard Köfarago und David Mihaly gleich vier Legionäre den Verein. Dafür verstärkte sich die Fenyös-Truppe mit Tim Kovacs (Draßburg II), Christian Frkat (Sigleß), Sebastian Trenkmann (Pöttsching), David Wilfinger (Oberpetersdorf/Schwarzenbach), Daniel Schicho (Eisenstadt) und Torhüter Christopher Pinkawa (Tribuswinkel). Einzig verbleibender Legionär ist derzeit Zsolt Weigerding. „Wir sind mit den Transfers sehr zufrieden. So viele österreichische Spieler im Winter für uns gewinnen zu können, war nicht einfach“, so der Obmann, der weitere Transfers nicht ausschließt.

Platzierungsziele gibt es, trotz Aufstiegschance im Frühjahr, aber keine. „Das Team muss sich finden und soll guten Fußball spielen“, so Art.