Zeit für allerlei Ideen für die Liga. Zwei Trainer machen sich Gedanken, wie es in Zukunft weitergehen könnte.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 01. November 2020 (01:11)
Pilgersdorfs Coach Stefan Pürrer plädiert für eine Play-Off-Variante im Frühjahr.
Ivansich

Knapp mehr als die Hälfte des Herbstes ist gespielt, ehe abermals Corona den Meisterschaftsbetrieb stoppt. Hört man sich bei den Klubs um, glaubt kaum einer, dass in diesem Jahr noch mal regulär gekickt wird. Weil der Terminkalender enger und enger wird, kommen (allerlei) Ideen auf.

Zum Beispiel von Marz-Trainer Lorandt Schuller. Er will im Frühjahr 2021 ein Play-Off-System starten und dabei gleich radikal durchgreifen.

„Ich würde alles, so wie es jetzt ist, stoppen und die Liga teilen.“ Die oberen Acht sollen sich in Hin und Retour den Aufstieg, die unteren den Abstieg ausmachen. Laut BFV-Corona-Bestimmungen könnte die Saison nach absolvierter Hinrunde gewertet werden. Schuller weiß das, spricht sich aber gegen „den Grunddurchgang im Frühjahr beenden“ aus. „Wieso soll ich eine Vorbereitung für sieben Spiele machen?“

Außerdem würden Vereine, die ohnehin schon gerettet sind, was den Kader betrifft, abspecken. Mit dem „neuen“ Format „wäre der Reiz wieder da.“ Stolperstein könnte neben der ungleichen Anzahl der Spiele die nicht vollendete Hinrunde werden. Eine „Lösung“ parat hat Pilgersdorf-Trainer Stefan Pürrer. Ebendiese soll fertiggespielt und dann, wenn möglich, ein Play-Off drangehängt werden — mit „einmal jeder gegen jeden“ und Zufallsauslosung. „Da kann man sich doch was überlegen“, sagt er. „Zeit genug ist ja jetzt.“