LMBler stellten einen neuen Rekord auf. Die LMB-Mannschaft verbesserte in Bad Blumau den Streckenrekord in der Viererstaffel um mehr als zehn Kilometer.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 08. Juli 2021 (01:22)
Laufen and Symbolbild
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Mit großen Zielen reiste das LMB-Quartett Daniel Wildzeiss, Thomas Feucht, Oswald Flatzbauer und Stefan Pendl zum 24-Stundenlauf nach Bad Blumau. Das Erreichen eines Podestplatzes in der Viererstaffel wurde als Ziel definiert. Dieses war dann schon beim Abholen der Startnummern erreicht, da neben den Mittelburgenländern nur eine weitere Staffel für diesen Bewerb genannt hatte. Also mussten kurzerhand die Ziele nach oben revidiert werden. „Wir haben uns nochmals Gedanken über unsere Ziele gemacht und dann den Streckenrekord als Ziel festgelegt“, schildert Teamleiter Daniel Wildzeiss die Minuten vor dem Start, den Ossi Flatzbauer in Angriff nahm. Zur Halbzeit des Rennens lag man dank der konsequenten Umsetzung des, gemeinsam mit Trainerin Krista Gruss-Brunner ausgearbeiteten, Plans mit 140 absolvierten Kilometern punktgenau im Soll. In der Nacht und in den Morgenstunden schaffte man es aber, noch eine Schippe draufzulegen, den Konkurrenten im Bewerb innerhalb von nur zwei Stunden gleich zwölf Kilometer abzunehmen und dem Streckenrekord immer näher zu kommen.

Leistung ohne das Team nicht möglich

Als nach 24 Stunden die Schlusssirene erklang und das Organisationsteam die Vermessung vernahm, wurde das klare Übertreffen des Streckenrekordes amtlich. Das Team LMB pulverisierte die bisherige Höchstzahl an gelaufenen Kilometern regelrecht. Mit 285,14 Kilometern lag man am Ende über zehn Kilometer (Anm.: 275,07) vor dem Altrekord und gleich 33,54 Kilometer vor der zweitplatzierten steirischen Mannschaft. „Das ist wirklich ein ganz tolles Ergebnis für uns“, freute sich Daniel Wildzeiss nach dem Rennen und dachte gleich an die nächsten Herausforderungen. „Jetzt heißt es gut regenerieren und die Form für den Berlin Marathon am 26. September mitnehmen.“

Besonderer Dank seitens der Athleten gilt dem neunköpfigen Betreuerteam, das aus Verpflegern, Köchen und einem Masseur bestand. „Uns wurden alle unsere Wünsche erfüllt. Wir mussten nur laufen, essen, trinken und regenerieren. Es war wirklich einzigartig, was hier in die Wege geleitet wurde. Alle haben an einem Strang gezogen“, weiß Wildzeiss, dass ohne das Team hinter dem Team der Erfolg unmöglich gewesen wäre.