Am Lausitzring lief es nicht optimal für Florian Janits. Florian Janits musste auf der fünften Station der Serie einen Rückschlag im Kampf um den Gesamtsieg hinnehmen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 05. November 2020 (00:33)
Pflichtboxenstopp. Reini Kofler beim vorgesehenen Boxenstopp nach 30 Minuten am Samstag. Am Sonntag kam es nach einer Kollision zu einem Ausfall, der den Einsatz von Flo Janits verhinderte.
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Mit gemischten Gefühlen machte sich Florian Janits mit seinem True Racing Team auf den Weg zum Lausitzring. Weniger die eigene Leistungsfähigkeit als die viel diskutierte Balance of Performance-Regel bereitete dem österreichischen Team schon im Vorfeld der Rennen Kopfzerbrechen. Die Befürchtungen sollten sich bestätigen. Mit dem zugewiesenen niedrigen Ladedruck reichte es nur zum zehnten Platz in der Qualifikation. Trotzdem ging man voller Zuversicht ins erste Rennen.

Mit einem Traumstart schob sich Janits auf den dritten Platz vor. Aufgrund des Leistungsmankos musste der Steinberger aber viel Risiko nehmen, was zu einem Fehler beim Anbremsen einer Kurve und somit zu einem Ausritt führte. Janits übergab auf Rang neun an Reini Kofler, der mit den selben Problemen zu kämpfen hatte und schließlich das Rennen auf dem enttäuschenden 13 Platz beendete.

Noch schlechter sollte es beim Rennen am Sonntag laufen. Nach Platz 14 in der Quali verbesserte Kofler die Ausgangsposition auf Rang neun, ehe er in einen Wagen, der vor ihm in eine Mauer prallte, krachte. Weil der KTM X-Bow GT4 evo dabei heftig beschädigt wurde, war das Rennen nach 1:15 Minuten für das True Racing Team beendet. An einen Einsatz war für Flo Janits nicht mehr zu denken. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich der 22-jährige vom Wochenende am Lausitzring: „Nur vier Punkte sind nicht das, was wir uns vorstellen. Mit diesem Ergebnis sind wir jetzt in der Gesamtwertung einige Plätze zurückgerutscht. Wir sollten vor den letzten beiden Rennen aber einiges von unserem Ladedruck zurückbekommen. Damit wollen wir einen positiven Abschluss in Oschersleben erreichen.“