Matthias Steiner: „Der Vorstand wird neu aufgestellt“. Auch beim ASK Kobersdorf wartet man sehnsüchtig auf den Start in das Fußballjahr 2021. Über mangelnde Arbeit kann sich der Sportliche Leiter Matthias Steiner aber selbst in der trainings- und spielfreien Zeit nicht beklagen. Mit der BVZ sprach er über die Arbeiten im Hintergrund.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 03. Februar 2021 (02:23)
Im Einsatz. Kobersdorfs Sportlicher Leiter Matthias Steiner kann sich auch in Lockdown-Zeiten nicht über mangelnde Arbeit beschweren.
BVZ

BVZ: Anstatt Start in die Vorbereitung heißt es weiter Lockdown. Wie überbrückt man die aktuelle Phase beim ASK Kobersdorf?

Matthias Steiner: Die Spieler befinden sich aktuell wieder im Heimtraining. Ihnen wurde von Trainer Hannes Pleva ein Plan übermittelt, der drei Einheiten pro Woche umfasst.

Wie schätzen Sie die Lage ein, wieviele Spiele erwarten Sie für das Frühjahr 2021?

Steiner: Mehr als die Hinrunde zu beenden wird sich realistischerweise nicht ausgehen. Es gibt aber noch keine Informationen seitens des Verbands. Da heißt es abwarten, gibt es hoffentlich bald Neuigkeiten.

Die ausstehenden fünf Runden plus Nachtragsspiele könnten im Aufstiegsrennen zum Gemetzel werden.

Steiner: Es ist weiterhin alles offen. Ich denke, dass drei bis vier Teams um die beiden Aufstiegsplätze rittern werden. Durch das Transferfenster werden die Karten nochmals neu gemischt. Zudem stehen noch sehr viele direkte Duelle auf dem Programm. Es wird bis zum Schluss sehr spannend sein.

Das Ziel des ASK Kobersdorf bleibt aber der Aufstieg?

Steiner: Wir wollten schon vor der Saison eine gute Rolle spielen, haben das bislang gut hinbekommen. Wir werden unsere Hausaufgaben machen und hoffentlich die notwendigen Punkte einfahren. Wir zählen in jedem Fall zu den Anwärtern.

Nach dem tragischen Tod von Obmann Franz Steiner muss auch der Vorstand neu formiert werden.

Steiner: Die ersten Gespräche via Zoom-Meeting sind bereits geführt. Wir wollen noch abwarten, bis man sich wieder physisch treffen darf, um Nägel mit Köpfen zu machen. Es wird in jedem Fall einen neuen Obmann geben. Dem sollen dann drei anstatt wie bisher zwei Stellvertreter zur Seite stehen.