Posch-Brüder sind mit dem Ball „auf Du“. Manuel und Benjamin Posch sind aus der Raidinger Mannschaft nicht wegzudenken und haben in der Saison noch viel vor.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 24. November 2020 (02:12)
Benjamin Posch stellt die Gegner mit seiner Schnelligkeit immer wieder vor Probleme.
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Die Brüder Manuel und Benjamin Posch sind zwar keine waschechten Raidinger, spielen jedoch seit Beginn ihrer noch jungen Fußballerkarriere beim ASK. Ursprünglich stammen sie aus Deutschkreutz, doch da Vater Willi lange in Raiding Fußball gespielt hat, starteten auch die beiden Jungs dort. Sowohl der schussgewaltige Manuel (Jahrgang 1999) als auch der pfeilschnelle Benni (2001) waren gerade einmal ein paar Tage 15 Jahre alt, da schnupperten sie schon erstmals Kampfmannschafts-Luft.

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Manuel Posch glänzt immer wieder mit seiner Schussstärke.
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hr aktueller Trainer Toni Drabeck trainierte die Posch-Buben schon ab der U12-Mannschaft und hält seit dieser Zeit ganz große Stücke auf die Burschen: „Sie sind ein richtig wertvoller Bestandteil unserer Kampfmannschaft und haben sehr viel Potenzial. Manuel ist mittlerweile zu einem echten Führungsspieler gereift. Benni ist für uns durch seine Torgefährlichkeit enorm wichtig. Wie sehr er uns fehlt, hat man heuer während seiner Verletzungspause gesehen.“

Ziel: Am Ende ein Platz unter den Top-Vier

Der Jüngere der beiden verletzte sich im letzten Spiel der abgebrochenen Meisterschaft 2019/20 am Knie und kehrte erst wieder am Ende der Vorbereitung im Sommer zur Mannschaft zurück. Der „große Bruder“ wechselte in der Winterpause 2019/20 zum ASK Horitschon in die Burgenlandliga. „Leider kam dann der coronabedingte Abbruch der Saison. Ich hatte schon das Gefühl, dass ich meine Chancen in Horitschon bekommen hätte und möglicherweise hätte es ja geklappt.“

Nachdem sich der Trainingsumfang des Burgenlandligisten beruflich nicht vereinbaren ließ, kehrte „Manu“ im Sommer zu den siebentplatzierten Raidingern zurück, wo er mit der Mannschaft noch gern eine Aufholjagd starten würde: „Ich bin der Meinung, dass wir zu den besten vier Teams in der Klasse gehören und denke auch, dass wir am Ende in der Tabelle unter den Top-Vier zu finden sein werden.“