Eine Verstärkung aus den eigenen Reihen für die FSG. Die FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach setzt auf das Comeback von Belmin Omeragic, der ein „gefühlter Neuzugang“ ist.

Von Michael Heger. Erstellt am 01. Juli 2020 (02:23)
Abspiel. FSG-Goalie Manuel Kassal fehlt noch ein Abnehmer für seine Zuspiele in der Innenverteidigung.
BVZ

Bereits im Jänner 2019 wechselte Belmin Omeragic zur FSG, ehe ihn ein Kreuzbandriss aus der Bahn warf. Nun, über ein Jahr später, verlängerte der nun 20-jährige Offensivspieler sein Engagement beim letztjährigen Burgenlandliga-Aufsteiger und will voll durchstarten.

Offensive ist sehr stark besetzt

„Er hatte nun, auch aufgrund der Corona-Pause, lange Zeit, sein Knie wieder in den Griff zu bekommen, natürlich braucht er noch Match-Praxis, das ist besonders für einen Stürmer sehr wichtig“, hofft FSG-Obmann Anton Reisner auf ein komplikationsfreies Comeback des jungen Ex-Draßburgers.

Mit Omeragic, Neuzugang Lukas Kubus und Peter Sura hat Trainer Kurt Jusits in der kommenden Saison wohl die Qual der Wahl, was die Besetzung im Angriff betrifft. Eher weniger üppig sieht die Kadersituation der FSG derzeit im Defensivbereich aus. „Wir sind nach wie vor auf der Suche nach einem Innenverteidiger. Natürlich wurden schon mehrere Gespräche geführt, noch kann aber kein Vollzug vermeldet werden“, konnte Reisner noch keine Transfer-News auf dieser Position vermelden, „es ist ja noch ein bisschen Zeit.“ Nach den Abgängen von Alen Gluhak (Draßburg) und Timo Kratky (Mattersburg Amateure) muss die FSG zumindest einen neuen „Abräumer“ holen. Fakt ist: Im zweiten Burgenlandliga-Jahr will man bei der FSG die Lehren aus der (abgebrochenen) Aufstiegssaison gezogen haben und soll nichts dem Zufall überlassen werden.