FSG verzichtete auf Neuzugänge. Trotz Tabellenplatz 15 gab es bei Oberpetersdorf/Schwarzenbach keine Zugänge.

Von Michael Heger. Erstellt am 20. Februar 2021 (02:23)
Gefühlte Zugänge. Mario Guttmann (l., hier noch im Admira Juniors-Dress) und Manuel Haring (r., im Dress des SVM) wechselten Ende August zur FSG und wurden bald vom Covid-19-Virus ausgebremst.
Ivansich

Untypisch für einen Tabellen-Letzten und auch gegen die Gepflogenheiten bei der FSG in den vergangenen Jahren, wurde bei der Spielgemeinschaft in der abgelaufenen Winter-Transferzeit auf Neuzugänge für die Kampfmannschaft verzichtet. „Wir vertrauen dem aktuellen Kader. In der Transferzeit hatten wir das Ziel, den Kader etwas zu verkleinern, da wir auch den einheimischen Spielern eine größere Chance geben wollen, auf Einsatzzeiten zu kommen. Das war mir ein persönliches Anliegen“, erklärte Trainer Markus Schmidt.

Mit den drei Ex-Mattersburgern Mario Guttmann, Lukas Sedlatschek und Manuel Haring wurde ohnehin schon im Herbst einmal „nachgelegt“. Schmidt: „Sie sind auch gefühlt so etwas wie Neuzugänge, da sie durch den raschen Liga-Abbruch kaum Zeit hatten, sich richtig in das neue Umfeld zu integrieren. Hier haben wir sicher auch noch Steigerungspotenzial.“

Kleinerer Kader als Vorteil beim Training

Mit den Abgängen von David Mihaly, Mohammed Keskin und Semir Ferhatbegovic wurde auch der etwas aufgeblähte Kader verkleinert. „Das sollte sich positiv auf dem Trainingsplatz auswirken. Ich traue dem bestehenden Kader zu, die Liga halten zu können“, so Schmidt.