Csire verlässt Piringsdorf. Der SCP-Torjäger der vergangenen Saisonen sucht eine neue Herausforderung.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 09. Februar 2021 (00:47)
Abgang. Adam Csire (r., gegen den Unterrabnitzer Sandor Jager) sorgte in den vergangenen dreieinhalb Jahren für Tore am Fließband beim SC Piringsdorf. In Zukunft muss der Tabellenzehnte auf seinen Goalgetter verzichten.
Klikovics

Insgesamt 74 Mal lief Adam Csire seit seinem Transfer ins Korbflechterdorf im August 2017 für den SC Piringsdorf auf. Der quirlige Ungar schlug sofort voll ein. 16 Treffern in seiner Premierensaison, ließ Csire im Aufstiegsjahr 2018/19 gleich 30 Treffer folgen. „Er war in der Aufstiegssaison wohl unser wichtigster Spieler. Ein echter Glücksgriff“, erinnert sich Teamkollege und Kapitän Sebastian Fritzsche zurück. Zwar verringerte sich die Torquote, auch aufgrund einiger Verletzungen, nach dem Gang in die 1. Klasse Mitte, aber dennoch war Csire ein ständiger Gefahrenherd für die gegnerische Offensive. Zumal der Angreifer nach der Verpflichtung von Stürmerkollege Peter Farkas auch immer wieder als Vorbereiter zu glänzen wusste. „Adam war zweifelsohne einer der besten Fußballer in unserem Kader“, streut Fritzsche dem Ex-Kollegen, dessen Transferziel noch unklar ist, Rosen. Groll gegen den Abwandernden, der gesamt 58 Tore im SCP-Trikot erzielte, hegt man keinen. „Adam war dreieinhalb Jahre bei uns. Manchmal braucht es eine neue Herausforderung“, so der Kapitän. Transfer ist bei den Piringsdorfern nach dem Abgang übrigens keiner geplant. „Wir werden mit dem vorhandenen Kader weiterarbeiten.“