Tennis: Neutalerinnen direkt zurück in die Elite. Mit einem 3:3 im direkten Duell mit Oberwart fixierte der ASKÖ TC Neutal die Rückkehr in die Landesliga A.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 31. Juli 2020 (02:13)
Meisterinnen. Sandra Wagner, Michaela Faymann, Petra Ivancsits, Denise Griess-Pernat, Manuela Prandler und Sophie Reismüller (v.l.) vom ASKÖ TC Neutal realisierten in der Corona-Saison den sofortigen Wiederaufstieg.
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„Der Aufstieg stand zu keiner Zeit in Frage“, blickt Neutals Mannschaftsführerin Michaela Faymann auf eine (fast) perfekte Saison zurück. Denn bis zum finalen Duell mit dem Tabellenzweiten aus Oberwart gaben Sandra Wagner und Co. nicht einmal einen Punkt ab. Und auch beim 3:3 gegen die direkten Konkurrentinnen um den Aufstieg aus dem Südburgenland geriet man durch drei klare Siege von Sandra Wagner, Sophie Reismüller und dem Doppel Wagner/Manuela Prandler nie in die Gefahr das Titelduell verlieren zu können. Vielmehr fehlte diesmal etwas das Spielglück, um ein weiteres Mal ohne Punktverlust zu bleiben. So unterlag Denise Griess-Pernat im Entscheidungssatz trotz 5:3-Führung der Ungarin Diana Kaczmarski noch mit 5:7. „Diana hat ab diesem Zeitpunkt Hopp oder Tropp gespielt und es ist aufgegangen“, erzählt Faymann. Auch die beiden weiteren Niederlagen passierten in drei Sätzen denkbar knapp.

Die Freude über den direkten Wiederaufstieg ist bei den Neutalerinnen groß. Als wesentlichste Zutat im Erfolgsrezept nennt Faymann den „großen Zusammenhalt in einem super Team“. „Es macht einfach großen Spaß in diesem Team.“ Zu diesem soll für die kommende Saison in der höchsten rot-goldenen Spielklasse auch wieder Christina Werfring stoßen. Die Nummer eins des Klubs legte heuer eine Babypause ein. Die Ziele für die kommende Saison werden realistisch gehalten. „Es geht darum, in der Liga zu bleiben“, so Faymann.