„Rasto“ verpasste die Tourkarte

Erstellt am 20. Januar 2022 | 02:41
Lesezeit: 2 Min
Michael Rasztovits
Für Michael Rasztovits verlief die Q-School nicht nach Wunsch.
 
Foto: Foto: zVg
Der Oberpullendorfer Michael Rasztovits beendete die Final-Stage der European Q-School auf Rang 47.
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Die PDC-Tour wird im Jahr 2022 ohne Michael Rasztovits über die Bühne gehen. Der Mittelburgenländer qualifizierte sich zwar locker für die Final Stage. Die letzte Hürde vor dem Eintritt in die Tour – die European Qualifying-School in Niedernhausen (GER), konnte er dort aber nicht überspringen. Gebraucht hätte es einen Tagessieg, der ein direktes Ticket gebracht hätte, oder einen entsprechenden Ranglistenplatz in den Top-Elf. „Es ist alles so eng beieinander. Die Tagesverfassung entscheidet oftmals über die Tickets. Leider hatte ich in der Final Stage keinen wirklich guten Tag“, berichtet der Oberpullendorfer, der mit zwei Punkten für das Erreichen des Achtelfinales am dritten Tag auf Rang 47 der Order of Merit landete. Dieses Achtelfinale hätte er zumindest einen Tag früher gebraucht.

„Wenn du nach den ersten beiden Tagen keine Punkte hast, steigt natürlich der Druck und dann geht vieles nicht mehr so leicht von der Hand“, erklärt Rasto. Für den Mittelburgenländer heißt das tägliche „Dart-Brot“ nun European- und Challenger-Tour. Schon in der kommenden Woche stehen fünf Turniere in Milton Keynes (England) auf dem Programm.

„Ich werde versuchen, mitzunehmen, was geht, um in der Rangliste nach vor zu rücken“, so Rasztovits. Die nächste Chance ins Konzert der Großen einzudringen gibt es dann wieder in einem Jahr.