Miriam Ziegler: Keine Jubelstürme trotz Bestleistung. Miriam Ziegler und Severin Kiefer belegten beim Grand Prix in Sapporo mit persönlichem Rekord Rang sechs.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 30. November 2016 (02:56)
Didi Heger
Im Aufwind. Miriam Ziegler und Severin Kiefer erliefen in Sapporo eine persönliche Bestleistung.

Auch wenn die Japan-Reise von Miriam Ziegler und Severin Kiefer mit 161,91 Punkten im Gepäck durchaus als erfolgreich einzustufen ist, wollte sich nach Rang sechs bei der NHK Trophy in Sapporo keine absolute Jubelstimmung einstellen. Das lag vor allem am Kurzprogramm.

Zwar erreichten Österreichs beste Paarläufer mit 52,19 Zählern ihre Saisonbestleistung, doch einige Fehler wurmten vor allem die Stooberin: „Beim Wurf bin ich seit Wochen nicht gestürzt.“ Kiefer sah es ähnlich: „Hie und da sind eben noch Verbesserungen notwendig.“

Besser lief es dann auch schon tags darauf in der Kür. Die HSZ-Soldaten holten Rang fünf und verbesserten sich in der Gesamtwertung von Rang sieben auf den sechsten Platz. Nach dieser Bestleistung will das Paar gestärkt in die Vorbereitung auf die EM und die WM 2017 gehen. Immerhin soll im März das große Ziel Olympia 2018 erreicht werden. Die besten 16 Paare der WM in Helsinki sind auch in Pyeongchang (Südkorea) dabei.

Dafür soll in Zukunft volles Risiko genommen werden. „Wir arbeiten daran, in den Wettkämpfen Stabilität in beiden Programmen zu erlangen. Dass dies mit den Höchstschwierigkeiten etwas dauern wird, ist uns klar. Aber um auf lange Frist in die absolute Weltspitze vorzustoßen, ist das der einzige Weg“, erklärt Kiefer.