Oberpetersdorf vs. St. Margarethen: Aus 4:0 mach 0:3 . Das 4:0 der Oberpetersdorfer wurde in ein 3:0 für Sankt Margarethen umgewandelt – es wurde zu oft getauscht.

Von Michael Heger. Erstellt am 31. Oktober 2020 (01:14)
Ilkay Zorlu (l.) und die FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach setzten sich gegen David Granabetter und Sankt Margarethen mit 4:0 durch. Das Match wurde nun vom Struma mit 0:3 wegen eines Wechselfehlers gewertet.
Bruno

Wie die BVZ in der Vorwoche berichtete, unterlief der FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach beim 4:0-Heimsieg über Sankt Margarethen ein schwerwiegender Wechselfehler. Es wurden nämlich in vier anstatt der erlaubten drei Wechselphasen Spielertäusche durchgeführt. Bei der Sitzung des Straf- und Meldeausschusses (STRUMA) am vergangenen Donnerstag wurde nun die Strafverifizierung auf 0:3 beschlossen.

Im FSG-Lager ist man naturgemäß mit dieser Entscheidung nicht einverstanden, es wurde auch schon Protest eingelegt und die nötige Protestgebühr hinterlegt. „Der Paragraph, auf dem die STRUMA ihre Entscheidung begründet hat, ist für uns nicht nachvollziehbar. Wir werden die Entscheidung des Protestkomitees abwarten und, wenn nötig, auch noch weitere Instanzen einsetzen“, erklärte FSG Obmann Anton Reisner.

Aufseiten des im Spiel klar unterlegenen Gegners, sieht man die Entscheidung gelassen. Sankt Margarethens Obmann-Stellvertreter Günter Welz: „Für uns sind es geschenkte Punkte. Wir haben immer gesagt, wir akzeptieren jede Entscheidung des BFV. Ich denke aber, dass der STRUMA hier wohl keine andere Wahl hat. Wir mussten nicht reagieren, sehen das völlig emotionslos und haben damit gar nichts zu tun.“

Es geht also in dieser Zeit ohne Fußball doch auch um Punkte.