Ziegler & Kiefer: Starke Kür brachte neues Karrierehoch. Miriam Ziegler und Severin Kiefer holten in Moskau mit persönlicher Bestleistung den siebenten Platz.

Erstellt am 24. Januar 2018 (09:31)
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In den Top-Ten. Severin Kiefer und Miriam Ziegler erliefen bei den Europameisterschaften in Moskau den siebenten Rang. Die vierte Top-Ten-Platzierung für die beiden in Folge.

Die Formkurve Richtung Olympische Spiele in Pyeongchang (Südkorea) stimmt bei Österreichs bestem Paarlauf-Duo Miriam Ziegler und Severin Kiefer.

Die Stooberin und ihr Salzburger Lebensgefährte erreichten bei den Europameisterschaften in Moskau mit Rang sieben ihr bislang bestes Ergebnis. „Bis auf den achten Platz können wir es aus eigener Kraft schaffen“, meinte Kiefer vor dem Antreten. Durch den Ausfall des deutschen Paares Aljona Savchenko und Bruno Massot ergab sich allerdings plötzlich die Chance auf Rang sieben. Und dieses realistische Ziel konnte dann auch verwirklicht werden.

Schon nach dem Kurzprogramm lagen die Österreicher mit 63,94 Punkten auf dem angepeilten Rang. „Das Kurzprogramm ist sehr gut gelaufen“, freute sich Ziegler über eine gelungene erste Darbietung, um in der Kür noch einen draufzusetzen. Die 23-jährige Burgenländerin und der 27-jährige Salzburger erliefen zu mehreren Songs von Coldplay stolze 117,81 Zähler und erzielten damit nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern auch das beste EM-Ergebnis österreichischer Läufer/innen seit Kathrin und Christoff Beck (Anm.: Platz vier) im Jahre 1987. „Wir sind sehr zufrieden mit unseren Leistungen und überzeugt, dass wir uns gerade im Hinblick auf Pyeongchang sehr gut präsentiert haben“, führte Ziegler aus.

In dieser Woche bereitet sich das Paar bereits auf die Olympischen Spiele vor, für welche die beiden noch ein Ass im Ärmel haben. Nämlich den nebeneinander gesprungenen Dreifachlutz. „Ob wir diese Höchstschwierigkeit bei Olympia einbauen, entscheiden wir kurzfristig“, erzählt Severin Kiefer. „Das beherrschen nur sehr wenige Paare auf der ganzen Welt.“