Covid-Lockerungen helfen nur bedingt. Trotz baldiger Rückkehr in die Halle gilt es für Karate-Klubs Hürden zu nehmen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 30. April 2021 (01:34)
Training. Der Nachwuchs des Union Shotokan Karate Do Oberpullendorf absolviert seine Einheiten aktuell im Hof des BRG Oberpullendorf.
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Ab 19. Mai darf auch der Union Shotokan Karate Do Oberpullendorf einen Schritt zurück in die Normalität machen. Dann können Trainerobmann Herbert Schmall und Co. nämlich in die Trainingshalle zurückkehren. Derzeit werden die Einheiten für die Erwachsenen noch online abgehalten, für den Nachwuchs wird zweimal pro Woche ein Training im Innenhof des Gymnasiums Oberpullendorf organisiert. Ganz optimal ist das freilich nicht, aber besser als nichts. Schmall: „Karate wird barfuß trainiert. Da wir aktuell auf Betonboden üben, haben die Kinder Schuhe an. Das ist schon ein Unterschied.“

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Geübt kann aufgrund der noch geltenden Abstandsregeln ebenso nicht in allen Bereichen werden. „Wir arbeiten viel an der Grundschule. Das ist sehr wichtig, aber eben nicht alles“, freut sich Schmall schon auf den Moment, an dem auch wieder mit Körperkontakt trainiert werden darf. Bis zu jenem 19. Mai muss man daher mit Schlägen in die Luft und Technikkombinationen Vorlieb genommen werden. „Es gibt Arbeit genug“, erzählt der Obmann, der sich auf die Öffnung freut, auch wenn sie im Falle seines Vereins nicht allzuviel bringt: „Wir brauchen pro Person 20 Quadratmeter. Das bedeutet, dass maximal zehn Teilnehmer in die Halle dürfen. Wir haben aber rund 50 Mitglieder. Wir müssen Lösungen finden.“ Geben soll es so schnell wie möglich auch einen Anfängerkurs, der während der Pandemie dreimal abgesagt werden musste.