Mittelburgenländer bei der WM stark. Der Ritzinger Roman Gerdenitsch und Kleinwarasdorfs Martin Janits waren für Österreichs Team im Einsatz.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 29. Mai 2019 (00:35)
zVg
Team Österreich. Philipp Vsetecka, Matthias Zatschkowitsch, Martin Janits (vorne rechts), Markus Vsetecka, Lukas Tomistokle, Martin Rathmayer, Jürgen Ertl und Roman Gerdenitsch (vorne, 2.v.l.).

Roman Gerdenitsch vom SKC Sonnensee Ritzing und Martin Janits vom SKC Kleinwarasdorf standen im rot-weiß-rotem Aufgebot für die Weltmeisterschaften 2019 in Rokycany (Tschechien). Die beiden Superliga-Akteure aus dem Mittelburgenland gaben auch auf internationaler Bühne eine gute Figur ab und konnten dabei mithelfen, das Minimalziel des Nationalteams zu erreichen. Dieses läutete nämlich den Top Acht-Platz in der Weltrangliste und somit Topf zwei für die nächste Auslosung zu halten.

Aber der Reihe nach: Österreich, mit Janits und Gerdenitsch in der Startaufstellung, startete mit einem 7:1 über Bosnien und Herzegowina stark in das Turnier. Mit einem eindrucksvollen 8:0 über Schweden war auch der Viertelfinaleinzug vor dem Duell mit dem großen Nachbarn aus Deutschland fixiert. Weil dieses verloren ging (1:7) wartete im Viertelfinale Serbien, das zuletzt dreimal in Folge Weltmeister wurde. „Wir haben ihnen dann alles abverlangt“, erzählt Gerdenitsch nach der knappen 3:5-Niederlage, bei der er Jürgen Ertl ab Wurf 61 ersetzte.

„Ich konnte aufholen, der Serbe ließ sich die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen.“ Janits konnte mit starken 677 Kegeln einen Punkt für Österreich holen und konnte ein paar Tage nach der Niederlage auch zufrieden auf die WM zurückblicken: „Wir wollten die Serben so lange wie möglich ärgern, was wir auch getan haben. Leider ist die Sensation nicht gelungen. Insgesamt können wir mit uns aber zufrieden sein.“