Trainings wieder erlaubt: Endlich rollt der Ball. In Deutschkreutz, Schattendorf und Steinberg wurde gleich am Freitag gewerkt. Andere ziehen nach.

Von Dietmar Heger, Michael Heger und Martin Ivansich. Erstellt am 21. Mai 2020 (02:48)
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Die Vorfreude war nach etwas mehr als zwei Monaten im Corona-bedingten Homeoffice bei den Kickern groß. Unter Einhaltung der Abstandsregeln ist nun wieder ein Mannschaftstraining möglich.

Da spielte es auch kaum eine Rolle, dass die Übungen „isoliert“, also ohne Zweikämpfe und Körperkontakt, ablaufen mussten. Einmal pro Woche treffen sich die Kicker des FC Deutschkreutz auf freiwilliger Basis zum gemeinsamen Training.

Kapitän Florian Szaffich konnte die Rückkehr auf den Rasen kaum erwarten: „Es war echt super. Endlich wieder Training mit dem Ball und die Mannschaftskollegen wieder gesehen. Dem Rasen hat die Pause auch echt gut getan.“ Abwehrchef Christopher Lipowsky pflichtete bei: „Es war eine Freude, wieder am Platz zu stehen. Ich werde sicher beim nächsten Mal wieder dabei sein.“

Schattendorf mit intensivem Programm

Gleich viermal pro Woche trifft man sich beim SV Schattendorf und hat damit die wohl höchste Frequenz an Trainingseinheiten im Fußball-Unterhaus. Trainer Alfred Wagentristl erklärt: „Wir hätten bis 7. Juni Meisterschaft gespielt und drei Trainings plus ein Spiel pro Woche absolviert. Wir fahren das Programm jetzt genau so, nur statt dem Match eben eine zusätzliche Einheit.“

Danach gibt es für Schattendorf die klassische Sommerpause, bevor dann Ende Juni oder Anfang Juli wieder mit der Vorbereitung begonnen wird. Ebenfalls seit dieser Woche im Training sind die Mattersburg Amateure, die als einziges Regionalliga Ost-Team aktuell schon ein Mannschaftstraining abhalten.

In Draßburg und Neusiedl geht man es etwas gemächlicher an, startet erst wieder im Juni. „Wir sind definitiv froh, dass wir wieder am Rasen stehen und unsere Übungen abhalten können“, so Amas Co-Trainer Ronald Spuller. Den Einheiten via Videokonferenz und Heimprogramm konnte Spuller aber auch Positives abgewinnen: „Man hat da eben die Schwerpunkte anders gesetzt und das hat sehr gut funktioniert.“