Crash verhinderte vorzeitigen Cup-Sieg von Lukas Dunner

Lukas Dunner flog in aussichtsreicher Position von der Strecke. Damit musste die Siegesfeier vertagt werden.

Dietmar Heger
Dietmar Heger Erstellt am 16. September 2021 | 01:48

Ursprünglich stand die Rallye Nova Gorica gar nicht im Rennkalender von Lukas Dunner und seiner Co-Pilotin Ilka Minor, doch weil sich in Slowenien bereits die Chance bot, sich vorzeitig den Gesamtsieg im Mitropa Rally Cup zu sichern, entschied man sich im Speedlife Motorsport-Team kurzerhand für ein Antreten.

Auf guten Start folgte unsanfter Abflug

Zu Beginn des Rennens sah es auch so aus, als könnte der in Wien wohnhafte Deutschkreutzer den Gesamtsieg nach Hause fahren. Dunner lag nach drei von 13 Sonderprüfungen auf Gesamtrang vier, in der Mitropa Cup-Wertung auf zwei mit bereits 55 Sekunden Vorsprung auf seinen einzig verbliebenen Gegner im Kampf um den Sieg, den Deutschen Manuel Kössler im R4-Subaru.

Doch kurz vor dem Ziel der sechsten Sonderprüfung war Dunner in einer Linkskurve zu schnell, rutschte an einer Böschung entlang gegen einen Felsen und beendete die Rallye unsanft. „Am Eingang der Kurve hatte ich noch das Gefühl, der Speed passt. So etwas passiert leider im Rallyesport“, so der 19-Jährige. „Das Feeling und die Pace waren aber sehr gut.“

Teamchef Günther Knobloch hakte das verkorkste Wochenende schnell ab: „Schade. Hätte Lukas die Pace vom ersten Loop ins Ziel gebracht, hätten wir wohl den vorzeitigen Sieg im Mitropa Rally Cup feiern können. Jetzt wird es noch einmal spannend.“ Weiter geht es am 15. und 16. Oktober bei der ADAC 3-Städte-Rallye in Deutschland.