Jordy durfte gegen die Besten antreten. Rallycross Staatsmeister Dominik Jordanich beendete in Greinbach eine sehr erfolgreiche Saison.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 22. November 2020 (00:34)
Am Podest. Wie so oft in dieser Saison stand Dominik Jordanich (l.) auch in Greinbach auf dem Podest. Damals belegte der Oberpetersdorfer hinter Rallycross-Größe Manfred Stohl (r.) den zweiten Rang.
zVg

Zum 20-jährigen Bestehen des PS Racing Center Greinbach traf sich die Creme de la Creme des österreichischen Motorsports zum traditionellen „Race of Austrian Champions“. Und das standesgemäß bei bestem Wetter und weil die verschärften Corona-Maßnahmen noch nicht galten, durften auch noch Zuseher dabei sein.

Vier Fahrer traten in direkten Duellen an

Mitten drin im Geschehen war auch der Oberpetersdorfer Dominik Jordanich, der als amtierender Staatsmeister im Rallycross eine Einladung erhielt. „Jordy“ bekam es in seiner Klasse Rallycross 2WD (Anm.: radgetriebene Rennwagen) mit seinen Landsleuten Johann Weidinger (Sieggraben) und Daniel Karlovits (Miedlingsdorf) sowie dem Oberösterreicher Lukas Dirnberger zu tun. Der Modus sah vor, dass nach den beiden Vorläufen, in denen man sich für das Halbfinale platzierte, nebeneinander auf der Strecke gefahren wurde.

„Es war ein angenehmes Finale, weil es gegen meinen Freund ging. Jetzt liegt der Fokus auf den Vorbereitungen für 2021.“ Dominik Jordanich, Rallycross Staatsmeister 2020

Jordanich musste als Zweiter der Vorläufe in der Vorschlussrunde gegen Lukas Dirnberger antreten. Der Oberösterreicher legte im ersten Lauf vor, doch Jordanich schlug in der zweiten Runde zurück und kickte Dirnberger um 32 Hundertstel aus dem Turnier. Im Finale wartete Daniel Karlovits, der Johann Weidinger nicht nur klar in die Schranken wieß, sondern auch in allen vier Läufen Bestzeit aufstellte. Der Südburgenländer sollte auch im Finale seiner Favoritenrolle gerecht werden. Zwar konnte Dominik Jordanich seine Gesamtzeit im Finale noch einmal verbessern, aber auch Karlovits hatte noch Reserven und holte sich den Titel. „Es war ein angenehmes Finale gegen Daniel“, war Staatsmeister Dominik Jordanich mit seinem zweiten Platz glücklich. Er konnte sich immerhin damit trösten, dass sein Freund und Markenkollege, beide fahren einen Honda Civic, den Titel holte.

Mit dem Race of Austrian Champions ist die so erfolgreiche Saison 2020 für den Oberpetersdorfer beendet. Zu tun gibt es aber einiges: Das Auto wird demnächst komplett zerlegt und für 2021 wieder neu aufgebaut.