Christian Janitsch: „Brauchen faire Lösung“. Neckenmarkts Christian Janitsch wünscht sich mehr Kommunikation mit Verbänden.

Von Redaktion Oberpullendorf. Erstellt am 11. März 2021 (01:12)
Neckenmarkt-Trainer Christian Janitsch appelliert an den Verband, dass man zu einer fairen Lösung kommt. Speziell die Verletzungsgefahr bei einem Wiederbeginn, der vielleicht zu früh kommt, ist dem erfahrenen Trainer ein Dorn im Auge.
Heger

„Ich persönlich finde es unverantwortlich, nach einer derartig langen Pause noch eine Meisterschaft durchbringen zu wollen“, klagt Neckenmarkt- Trainer Christian Janitsch an. Vielmehr findet er, dass es an der Zeit wäre, sich mit allen Klubs zu beraten, um einen realistischen Termin zu finden.

„Der Verband muss die Situation analysieren, den Kontakt mit den Vereinen suchen und sich anpassen, um eine einheitliche und faire Lösung zu finden. Alles andere wäre fahrlässig, denn unter diesen Voraussetzungen einen Wettkampf zu veranstalten, gefährdet die Gesundheit der Spieler und ist auf faire Weise nicht möglich“, meint Janitsch. „Ich finde, es ist nicht richtig, sich auf den Bund auszureden und auf eine Entscheidung zu warten. Man muss sich neu einstellen.“

Laut Janitsch gilt es zu hinterfragen, wofür der Amateur-Fußball im Burgenland stehe. „Ich denke nicht, dass der Fußball im Amateur-Bereich ohne Emotionen, Kameradschaft und Zuschauer funktioniert. Wenn diese grundlegenden Aspekte nicht gegeben sind, macht es wenig Sinn, über Endspiele zu reden und ich glaube nicht, dass der Großteil der Vereine anders empfindet“, so der Trainer-Routinier abschließend.