Pittnauer landete in Deutschkreutz. Beim Burgenlandligisten wurde man auf der Suche nach einem Stürmer fündig. Der Neue heißt Michael Pittnauer.

Von Michael Heger. Erstellt am 12. Juni 2019 (01:11)
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Wolfgang Wallner

Die abgelaufene Saison war eine „ruhigere“ für den FC Deutschkreutz. Soll heißen, dass diesmal nicht bis zum Schluss um den Liga-Verbleib gezittert werden musste. Wenn es im Kader des FCD eine „Baustelle“ gab, dann in der Offensive. Besonders wenn eine oder gar mehrere Offensivkräfte ausfielen, verkam der „Kreutzer“ Sturm zu einem Lüftchen.

Hoffnungsträger. Michael Pittnauer, zuletzt in Illmitz tätig, soll in Deutschkreutz treffen.
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Grund genug für die Funktionäre des FCD, sich frühest möglich auf die Suche nach einem „gestandenen“ Angreifer zu machen. Dieser wurde nun mit Michael Pittnauer gefunden. Nicht weniger als 167 Spiele in der Regionaliga Ost und 33 Spiele in der zweiten Österreichischen Bundesliga stehen auf der Visitenkarte des gebürtigen Wieners, der zuletzt in Illmitz in der 2. Liga Nord spielte.

74 Tore in der Ostliga und acht Treffer in der zweiten Bundesliga erzielte er für Vereine wie den SC/ESV Parndorf, den Wiener Sportklub oder den FAC. „Wenn man sich seine Visitenkarte ansieht, ist es fast eine kleine Sensation, so einen Spieler nach Deutschkreutz zu bekommen“, erklärte Obmann Manfred Scherz.

„Wenn man sich seine Visitenkarte ansieht, ist es fast eine kleine Sensation, so einen Spieler nach Deutschkreutz zu bekommen“

Neben Pittnauer könnte der FCD noch einen weiteren Offensivspieler verpflichten. Mit dem gebürtigen Stoober David Thumberger kehrt womöglich ein alter Bekannter nach Deutschkreutz zurück. Thumberger spielte schon in der Saison 2017/18 in der Blaufränkisch-Gemeinde, ehe er zu den Mattersburg Amateuren zurückkehrte. Für diese verzeichnete er in der vergangenen Saison 25 Einsätze, schaffte aber nicht den Sprung zum Stammspieler.

Nach einem halben Jahr wird Alexander Pendl die „Kreutzer“ wieder verlassen. „Er konnte aufgrund seiner Verletzung nicht die erhofften Akzente setzen“, so Trainer Didi Heger.