Lukas Dunner: Lehrreiche Kilometer brachten Platz zwölf. Lukas Dunner sammelte in der Region Stemweder Berg (Norddeutschland) weitere wichtige Erfahrungen.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 24. Juni 2021 (01:17)

Nur zwei Wochen nach dem Auftakt zum MITROPA-Cup in Slowenien ging der 19-jährige Lukas Dunner am vergangenen Wochenende im Rahmen des Auftakts zur deutschen Rallyemeisterschaft (kurz: DRM) in der norddeutschen Region Stemweder Berg an den Start.

Auch diesmal bot die Rallye viele neue Herausforderungen für den Deutschkreutzer. Neben einigen Schotter-Kilometern mit Slick-Reifen erwartete den Rallye-Rookie auch ein gänzlich anderes Streckenlayout als zuletzt in Slowenien. Viele Abzweige und einige sehr schnelle, unübersichtliche Passagen, die im fünften Gang durchfahren werden mussten, meisterten der Youngster und seine Stamm-Co-Pilotin Ilka Minor sehr gut. Abgesehen von kleineren „Hoppalas“ bei zwei Abzweigungen, die einen Zeitverlust von rund einer halben Minute verursachten, stellte Dunner den Rally2-FABIA vom Team Speedlife-Knobi.at nach zwölf Sonderprüfungen am Freitag und Samstag zufrieden im Parc-Ferme ab. „Das war wieder ein extrem lehrreiches Wochenende. Das Erstellen der Pacenotes mit Ilka hat wieder echt Spaß gemacht. Es ist auch sehr gut gelaufen. Die beiden Prüfungen am Freitag waren gut für mich, um mich an den Asphalt und den Speed zu gewöhnen. Am Samstag hatte ich leider den ganzen Vormittag über ziemlich mit meiner Pollenallergie zu kämpfen“, schildert Lukas Dunner. „Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Rallye im Rahmen des MITROPA-Cups in Italien, die in drei Wochen stattfindet.“