Mountainbiker Peter Mihalkovits ist zurück am Berg. Der Dörfler konnte vor drei Wochen mit dem strukturierten Training beginnen. Es wartet ein intensiver Herbst.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 31. Mai 2020 (03:06)
Zurück am Berg. Da die Bikeparks wieder öffnen durften, konnte Peter Mihalkovits wieder in die Trainingsnormalität zurückkehren. Auf den Pisten der Wexl Trails wurden schon einige Einheiten absolviert.
zVg

„Ich bin sehr froh, dass es eine Saison gibt. Ich brenne schon richtig auf das Rennfahren“, sagt Peter Mihalkovits nach wochenlangen Konditionseinheiten auf dem Rennrad und beim Zirkeltraining zuhause. Seit drei Wochen hat der Dörfler endlich wieder ein Ziel vor Augen. Denn ab dem 1. August darf die Saison 2020/21 starten.

Eine Saison, die der Student im Schweizer Bold Cycles-Team in Angriff nimmt. Auch ein Grund, warum der Saisonstart so wichtig ist. „Es wäre blöd gewesen, wenn diese Saison nicht gefahren worden wäre“, so Mihalkovits. „Als neuer Fahrer will man sich beweisen. Ich will dem Team zeigen, was ich draufhabe.“

Mihalkovits ist übrigens der einzige Österreicher in der Mannschaft. „Die anderen Fahrer kommen alle aus der Schweiz.“ Der provisorische Rennkalender sieht für den Dörfler den Saisonstart am 12. August in der Slowakei vor. Danach wartet an fast jedem Wochenende bis Ende Oktober ein Rennen. „Das wird eine lange und sehr intensive Saison“, prophezeit Mihalkovits. „Doch ich vermisse die Reisen und auch der Wettkampf geht mir jetzt schon sehr ab.“

Zwei Monate lang gilt es sich aber noch zu gedulden. „Aber wenigstens ist jetzt eine gewisse Normalität eingekehrt, können Trainingsroutinen wieder hergestellt werden“, erzählt der Mountainbiker, der viel zu lange auf sein Enduro-Bike und die Bike-Parks verzichten musste und daher sagt: „Das Radfahren macht derzeit ziemlich viel Spaß.“