Verfolger setzt mit Neuverpflichtung nach. Der Zweitplatzierte SC Unterpullendorf zeigte mit der Verpflichtung von Mario Schattovits auf. Weitere sollen folgen.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 17. Januar 2021 (01:34)
Neu. SCU-Präsident Wolfgang Steirer (l.) und Sektionsleiter Nico Fercsak begrüßten Neo-SCU-Spieler Mario Schattovits.
zVg

„Wir freuen uns sehr, dass wir einen einheimischen Spieler für uns gewinnen konnten“, schildert ein zufriedener SC Unterpullendorf-Präsident Wolfgang Steirer die Verpflichtung von Mario Schattovits. Vergangenes Wochenende wurde alles fixiert: Der Unterpullendorfer löst sein Engagement beim ASK Neutal und wird im Frühjahr bei seinem Heimatverein spielen. „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung, um den Aufstieg zu spielen. Ich kenne die Mannschaft natürlich und weiß, dass wir ganz vorne landen können. Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, ist auch der Titel drin“, so der 30-Jährige. Bei Neutal spielte der Linksfuß zuletzt auch oft in der Abwehrkette, wobei er selbst sich schon weiter vorne sieht: „Ich denke, dass ich eher ‚offensives Blut‘ in mir habe, aber das wird sich der Trainer überlegen und ich werde mein Bestes geben.“

Präsident Steirer erwartet sich von seinem Neuzugang innerhalb und außerhalb des Platzes einiges: „Er ist aus unserer Sicht ein echter Führungsspieler und kann durchaus auch so etwas wie die ‚rechte Hand‘ des Trainers am Platz werden. Er verfügt über viel soziale Kompetenz und ich gehe davon aus, dass wir als Mannschaft und in weiterer Folge als Verein davon profitieren werden.“

Neben Schattovits wurden auch schon andere Transfers in trockene Tücher gebracht: Tormann Matthias Krottendorfer vom SC Lockenhaus kommt und auch die Transfers von Christoph Lautner vom SC Oberpullendorf und von Fabian Biritz von HRVATI stehen kurz vor dem Abschluss. Steirer: „Natürlich werden Spieler, die im Herbst aufgelaufen sind, auch ersetzt werden. In Summe wird die Mannschaft jünger und auch wirtschaftlich haben wir einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, was in Zeiten wie diesen auch wichtig ist.“