Durchmarsch: Stoob spielt Landesliga A. Vor zwei Jahren noch in der 1. Klasse OP krönte der Aufsteiger seine Saison mit dem nächsten Meistertitel.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 03. Juli 2019 (01:57)
Meisterteam. Thomas Moser, Christian Danzinger, Michael Csitkovics, Martin Seidl, Roman Wiedeschitz (stehend, v.l.), David Valent, Marek Budos und Alexander Binder (hockend, v.l.) vom ASKÖ TC Stoob 1 avancierten in der Landesliga B Süd vom Aufsteiger zum Meister.
zVg

Der Ärger über die 3:6-Niederlage in Güssing am letzten Spieltag war bei Stoob-Mannschaftsführer Christian Danzinger schnell verflogen, denn immerhin durften ging es für das Einser-Team aus der Töpfergemeinde direkt zur Meisterfeier. Die Pleite in Güssing war nämlich die erste nach fünf Siegen in Folge. Und das als Aufsteiger.

Das Ziel war der Klassenerhalt

Als Newcomer in der Landesliga B Süd waren die Ziele vor dem Saisonstart daher auch sehr niedrig gesteckt. „Wir wollten eigentlich nur die Klasse halten“, lacht Danzinger. „Es lief aber von Anfang an gut. Wir konnten unsere Spiele gewinnen und die direkten Konkurrenten nahmen sich gegenseitig die Punkte weg.“ Gemeint sind damit die Südteams aus Moschendorf, Güssing und Jennersdorf, welche sich die Siege untereinander aufteilten und bis auf die Güssinger den Stoobern unterlagen.

Seit vergangenen Samstag steht damit also fest, dass Stoob in der kommenden Saison in Burgenlands höchster Tennisliga spielen wird. Und das vielleicht als mittelburgenländische Nummer eins, weil der TC Sport-Hotel-Kurz aus sportlicher Sicht aus der Landesliga A abgestiegen ist, Jetzt kann man nur noch darauf hoffen, dass sich die Rückzugsgerüchte um den TC Bad Sauerbrunn bewahrheiten. Geht bei den Stoobern natürlich runter wie Öl. „Das hört sich schon nicht schlecht an“, meint der Mannschaftsführer.

Als Grund für den enormen Aufschwung nennt Danzinger übrigens die starken slowakischen Legionäre, Marek Budos und David Valent, den großen Kader, den Trainingseifer und den Zusammenhalt des Teams. So werden Auswärtsfahrten mit dem Gemeindebus schnell zu „schönen Ausflügen“. „Wir absolvieren unser Spiel und fahren danach gemeinsam zum Heurigen oder sonst wo hin. Wir verstehen uns einfach alle sehr gut. Das wird dann schon einmal sehr lustig“, erzählt der Stoober.

Unverändert in die Landesliga A

Daher soll am Kader auch in Burgenlands höchster Liga nichts verändert werden. „Es dürfen ohnehin nur mehr zwei Legionäre spielen und das spielt uns auch in die Karten“, sagt Christian Danzinger. Mit Martin Seidl kehrt sogar noch ein verletzter Spieler zurück. Das Ziel für die kommende Saison ist klar: Klassenerhalt. Genau wie in dieser Saison, aber eine Überraschung wie in dieser Spielzeit ist für die Stoober unrealistisch. „Schon der Klassenerhalt ist sehr unrealistisch. Aber wir werden alles versuchen“, schätzt Danzinger die Lage ein.