TTC Oberpullendorf konnte die engen Spiele nicht holen. Nach zwei Auftaktsiegen gingen beide Spiele am vergangenen Wochenende verloren. In engen Partien fehlte das Glück.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 19. November 2020 (01:12)
Doppelt im Einsatz. Florian Schmidt, Philipp Patzelt und Martin Gutschi (v.l.) mussten nach zwei 6:4-Heimsiegen auswärts zwei Pleiten hinnehmen.
BVZ

Schwierige Zeiten für den TTC Oberpullendorf in der 2. Bundesliga der Herren. Nach dem Sport-Lockdown Anfang November musste man gänzlich auf Trainingseinheiten verzichten, weil nicht klar war, ob die Einheiten erlaubt sind. In der vergangenen Woche gab es dann grünes Licht. Allerdings nur für jene Spieler, die in der Bundesliga gemeldet sind. Daher mussten Florian Schmidt und Philipp Patzelt ihre Trainings zu zweit absolvieren.

Nicht ideal vor dem Auswärtsdoppel, welches am vergangenen Wochenende auf dem Programm stand. Der Start bei der Spielgemeinschaft Walter Wels verlief dann alles andere als gut. Flo Schmidt und Philipp Patzelt unterlagen jeweils mit 0:3. Martin Gutschi hielt die Oberpullendorfer mit zwei Siegen im Spiel, die Begegnung wurde in der Folge weitaus enger. Insgesamt vier 2:3-Niederlagen besiegelten eine 2:6-Niederlage. Noch schwieriger sollte sich die Aufgabe am Sonntag gegen die Spielgemeinschaft Sankt Veit/Hainfeld gestalten.

Martin Gutschi hatte über Nacht mit Fieber zu kämpfen und durfte daher nicht an die Platte. Patzelt und Schmidt kämpften aufopferungsvoll, führten mit 3:1, zwei 2:3-Niederlagen und drei kampflos verlorene Punkte führten jedoch zu einer 3:6-Niederlage. „Wir hatten in vielen Spielen an diesem Wochenende am Schluss das Nachsehen. Da wäre mehr möglich gewesen“, bilanzierte Philipp Patzelt. „Da fehlte auch etwas das Glück.“