Tischtennis: Re-Start für Februar geplant. Nachdem alle Ligen und Klassen seit November ruhen, wurde jetzt ein Plan für die Wiederaufnahme beschlossen.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 26. Januar 2021 (01:23)
In der Warteschleife. Lukas Leitner und Christoph Pfneiszl (v.l.) vom TTC Oberpullendorf 3 sind aktuell in der Ausführung ihres Hobbys sehr beschränkt. Gemeinsame Trainingseinheiten sind nicht erlaubt, die Wiederaufnahme der Meisterschaft wurde auf 20. Februar 2021 zurückverschoben.
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Während die Bundesliga-Teams der Herren aktuell aktiv sein können, heißt es im Landesverband weiter warten auf den Re-Start der Meisterschaft. „Die Spiele in der Bundesliga sind nur unter sehr strengen Auflagen gestattet“, berichtet Philipp Patzelt. Spieler, Betreuer und Schiedsrichter müssen für den Halleneinlass zu den Spielen einen aktuellen (Anm.: 72 Stunden alt) Covid-19-Schnelltest vorweisen. „Eine richtige Maßnahme seitens der Bundesliga, die für mehr Sicherheit bei der Durchführung sorgt“, so der Bundesliga-Crack.

Das Eintrittstesten ist in den burgenländischen Ligen derzeit noch nicht möglich, wäre laut TTC Oberpullendorf-Obmann Raimund Mihalkovits auch nicht finanzierbar. Immerhin haben die Bezirkshauptstädter sieben Teams in den rot-goldenen Spielbetrieb im Einsatz.

Kaderkinder dürfen Training absolvieren

Das bedeutet, dass viele TTC-Akteure, die schon seit November auf die Ausübung ihres Hobbys verzichten müssen, weiter in der Warteschleife hängen. Der Verband avisierte zwar den 20. Februar 2021 für die Fortsetzung der unterbrochenen Meisterschaft, doch so richtig glauben mag es der Vereinsboss noch nicht: „Wirft man einen Blick auf die aktuellen Infektionszahlen, wird es wohl auch für diesen Termin wieder eng. Aber es ist ja noch ein wenig Zeit.“ Andererseits funktionierte das Covid-19-Konzept im Herbst. Damals wurde der Seitenwechsel weggelassen, die Platten und Hände der Spieler regelmäßig desinfiziert und auf ein Shakehands verzichtet. Ob Start Ende Februar oder nicht, ändert nichts am Ziel des BTTV, zumindest die erste Saisonhälfte im Frühjahr zu Ende zu spielen.

Einen Lichtblick am düsteren Tischtennishimmel gab es zuletzt aber doch. Trainings des BTTV-Nachwuchskaders wurden aufgrund der Spitzensportregelung gestattet. „Da viele unserer Jungen dabei sind, dürfen wenigstens die trainieren“, so Mihalkovits.